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Rudolf III. (* vor 1367; † 11. Juni 1419) war Herzog von Sachsen-Wittenberg (1388-1419) und Kurfürst.

Leben


Als der älteste Sohn von Wenzel übernahm Rudolf III. nach dessen Tod im Jahre 1388 die Regierungsgeschäfte von Sachsen-Wittenberg. Zum Nachteil des Landes nahm er am Hussitenkriege teil und lag viele Jahre hindurch in Fehde mit dem Erzbischof von Magdeburg. Er gab dem Stift „Allerheiligen“ zahlreiche Einkünfte.

Rudolf III. wurde 1419 vom Kaiser nach Böhmen gesandt um dort Ruhe zu schaffen und starb auf dem Weg dorthin an einem Gift, das ihm verabreicht worden war. Seine Grabstätte befand sich im Franziskanerkloster Wittenberg. Der Sarg mit den Gebeinen wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert in die Kirchturmgruft der Schlosskirche überführt und während der Zeit des Zweiten Weltkrieges der Familiengrablege beigegeben.

Familie


Rudolf heiratete 1387/1389 Anna († 4. Juli 1395), die Tochter des Landgrafen Balthasar von Thüringen und in zweiter Ehe am 6. März 1396 Barbara († 17. Mai 1435), die Tochter des Herzogs Ruprecht von Schlesien-Liegnitz. Aus diesen Ehen gingen folgende Kinder hervor:
  • Scholastica († 1463), Ehefrau des Herzogs Johann I. von Schlesien-Sagan,
  • Rudolf († 1406),
  • Wenzel († 1407),
  • Siegmund († 1407),
  • Barbara († 1465), Ehefrau des Markgrafen Johann von Brandenburg-Bayreuth.

Weblinks


Kurfürst (Sachsen) | Herzog (Sachsen-Wittenberg) | Mann | Askanier | Geboren 1370 | Gestorben 1419

Rudolf III Saski

 

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