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Rudolf Gnägi (* 3. August 1917 in Schwadernau, Kanton Bern; † 20. April 1985 in Spiegel bei Bern), heimatberechtigt in Schwadernau, war ein Schweizer Politiker (SVP, vormals BGB).

Von 1952 - 1965 war Gnägi Regierungsrat (Exekutive) des Kantons Bern und von 1953 - bis zu seiner Wahl als Bundesrat 1965 Nationalrat (Legislative) der Schweiz.

Er wurde am 8. Dezember 1965 in den Bundesrat gewählt. Am 31. Dezember 1979 trat er zurück. Während seiner Amtszeit stand er folgenden Departementen vor:

Er war Bundespräsident in den Jahren 1971 und 1976 und Vizepräsident in den Jahren 1970 und 1975. Aus seiner Amtszeit als Chef des Militärdepartementes stammt die Einführung des Trikothemdes 75, des so genannten Gnägi oder Gnägi-Leibchens, eines olivgrünen leichten Rollkragenpullovers für die Truppe. Zu seinem Freundeskreis gehörte die Jugendschriftstellerin Elisabeth Müller.

"Gnagi" ist der Helvetismus der dem deutschen Eisbein entspricht. Aus seiner Zeit im Bundesrat stammt die für ihn schmeichelhafte Redewendung "es Gnagi und sächs Würscht" (der Schweizer Bundesrat besteht aus sieben Mitgliedern).

Weblinks


Mann | Politiker (Schweiz) | Bundesrat für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Schweiz) | Bundesrat für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (Schweiz) | SVP-Mitglied | Geboren 1917 | Gestorben 1985

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