In der Biologie wird mit Rudiment oder Rudimentäres Organ ein im Laufe der Stammesgeschichte verkümmertes, teilweise oder gänzlich funktionslos gewordenes Organ bezeichnet.
Die zurückgebildeten Organe haben im Laufe der Entwicklungsgeschichte (Phylogenese) der Lebewesen im Zusammenhang mit der veränderten Lebensweise zumeist keine der ursprünglichen Funktionen mehr. Dennoch kann es sein, dass sie andere Aufgaben übernehmen (z.B. lymphatische Funktion im menschlichen Wurmfortsatz). Meist ist jedoch das Gegenteil der Fall und die Rudimente bereiten mehr Kummer als Nutzen. Beim Menschen sind das die Weisheitszähne (heute: Fehlstellung, Entzündungen) und Nasennebenhöhlen (früher: Gewichtsersparnis, heute: Nebenhöhlenentzündung), Wurmfortsatz (Appendix) (heute: „Blinddarmentzündung“ (Appendizitis)), Ohrmuskeln, Ohrhöcker, parzellierte Bauchmuskulatur.
Die Rudimente deuten zusammen mit den Atavismen auf die Abstammungszusammenhänge der Arten hin, da sie keine Funktion haben, aber dennoch vorhanden sind.
beim Mensch:
Skelett_vom_Wal_MK1888.png mit Resten des Ober- und Unterschenkels]]bei Tieren:
Evolutionsbeweise:
Рудимент | Rudiment | Vestigial structure | Órgano vestigial | 痕跡器官 (生物) | Rudimentas | Rudimentair (anatomie) | Rudiment
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"Rudiment".
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