Rotthausen ist der südlichste Stadtteil der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen an der Grenze zur Stadt Essen.Er hat etwa 14.350 Einwohner und gehört dem Stadtbezirk Gelsenkirchen-Süd an. Rotthausen ist bekannt für seine vielen Grünanlagen und als Standort der modernen Solarenergieindustrie. Auch ist er ein Beispiel für gelungene Integrationspolitik und das friedliche Zusammenleben der Kulturen. Rotthausen ist außerdem bekannt als Wohnort von bekannten Revierkünstlern wie zum Beispiel Christian Vahle (größter Hit „Der Pott kocht“ 1957). Rotthausen versteht es ständig, sich in die Herzen von zahlreichen Reviertouristen zu befördern, nicht zuletzt durch den ältesten in Gelsenkirchen noch lebenden Baum (98 Jahre)(sachma, wo isser denn?), sowie durch die sich weit erstreckenden Kieslandschaften. Daher mag man zurecht behaupten, dass Rotthausen einer der vorbildhaftesten Stadtteile des Ruhrgebiets ist.
Die frühere Bauerschaft Rotthausen (entstanden aus drei historischen Kernen) hatte 1795 345 Einwohner. 1846 wurde hier erstmals nach Kohle gegraben und 1847 die erste Eisenbahnlinie, die Köln-Mindener-Eisenbahn gebaut. Ein Bahnhof - Haltepunkt Dahlbusch - wurde 1873 an der Verbindung der Rheinischen Bahn mit der Köln-Mindener-Bahn eingerichtet. 1891 und 1893 bildeten sich zuerst eine katholische und dann eine evangelische Kirchengemeinde. Am 25. Mai 1912 wird der Flughafen Rotthausens in Betrieb genommen und sogar von der LUfthansa angeflogen. Er befand sich im Bereich der jetzigen Trabrennbahn unter der Halde am Gut Nienhausen. 1920/1921 wurde das Volkshaus Rotthausen errichtet. 1924 wird der Ort nach Gelsenkirchen eingemeindet. Seit 1999 werden hier Solarzellen produziert.
Der Kohlenabbau in der Zeche Dahlbusch begann 1848. In der Zeche gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts drei schwere Grubenunglücke: Am 23. August 1943 gab es 38 , am 20. Mai 1950 78 und am 3. August 1955 42 Tote. An diese Unglücke erinnern drei Denkmäler, die auf dem Rotthauser Friedhof errichtet worden sind. Am 12. Mai 1955 werden drei Brgleute mit der Dahlbuschbombe gerettet. 1966 wurde die Zeche Dahlbusch stillgelegt.
In von gold und rot gespaltenem Schild, farbenwechselnd, über einer Pflugschar ein Fachwerkhaus, oben rechts und links begleitet von einem Andreaskreuz.
Das Wappen Rotthausens wurde von Kurt Schweder aus Essen entworfen. Die Pflugschar im unteren Teil des Wappens steht für den Namensbestandteil Rott-, der sich von roden herleitet. Das Fachwerkhaus darüber symbolisiert den Namensbestandteil hausen. Die Andreaskreuze sollen an die einstige Thingstätte auf dem Oberhof Rotthausen erinnern.
In Rotthausen steht der mit 98 Jahren älteste Baum Gelsenkirchens, der jährliche tausende Revier-Touristen anzieht. Sein riesiger Umfang ist durchaus sehenswert. Wer den Baum pflanzte, ist heute nicht mehr bekannt.
Ich glaub diesen Beitrag kann man löschen;)
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