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Wappen Karte
Wappen Rotenburg an der Fulda.png Rotenburg_Fulda__Karte.png
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-Rotenburg
Geografische Lage:
Höhe: 183 m ü. NN
Fläche: 79,84 km²
Einwohner: 14.111 (Januar 2006)
Bevölkerungsdichte: 177 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 36199
Vorwahl: 06623
Kfz-Kennzeichen: HEF
Gemeindeschlüssel: 06 6 32 018
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 15
36199 Rotenburg a. d. Fulda
Website: www.rotenburg.de
Politik
Bürgermeister: Manfred Fehr (SPD)

Rotenburg an der Fulda ist eine Stadt im Nordosten von Hessen und liegt, wie der Name sagt, am Fluss Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geografie


Geografische Lage

Die Stadt liegt südlich des Stölzinger Gebirges im engsten Bereich des Fuldatales. Der tiefste Punkt liegt mit 180 m ü. NN im Bereich der zwei Fuldabrücken ("Alte Fuldabrücke" und "Brücke der Städtepartnerschaften"), die die Altstadt mit der Neustadt verbinden. Der höchste Punkt ist der 548,7 m ü. NN hohe Alheimer, der auf der Gemarkungsgrenze zwischen der Stadt und der Gemeinde Alheim liegt.

Die nächst größeren Städte sind Bad Hersfeld und Fulda etwa 16 km und 70 km südlich und Kassel etwa 50 km nördlich gelegen.

Nachbargemeinden

Die angrenzenden Gemeinden sind, von Norden beginnend, Spangenberg, Cornberg, Bebra, Ludwigsau und Alheim.

Stadtgliederung

Rotenburg a. d. Fulda besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Lispenhausen, Braach, Schwarzenhasel, Erkshausen, Seifertshausen, Dankerode, Atzelrode (mit Gut Alte Teich und Wüstefeld) und Mündershausen.

Geschichte


Im Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld von 769 wurden die heutigen Stadtteile Braach, Breitingen (heute Hochmahle) und Lispenhausen das erste Mal urkundlich erwähnt. Diese bestanden aus sechs Gutshöfen und 90 Morgen Land.

Schloss rotenburg frontansicht.jpg

Die Thüringer Landgrafen erbauten im 12. Jahrhundert auf dem Rotenberg die Burg, die heute noch in Ruinen sichtbar ist. Es ist anzunehmen, dass sich der Name der Stadt von dieser Burg ableitet hat.

Im Jahre 1248 wurde Rotenburg das erste Mal als Stadt erwähnt und nach dem hessisch-thüringischen Erbfolgekrieg 1264 gehörte die Stadt zur Landgrafschaft Hessen. Im Jahre 1470 stand das erste Schloss Rotenburg. Ein großer Stadtbrand zerstörte 1478 die Stadt und auch das erst vor kurzem gebaute Schloss. Zwischen 1627 und 1834 war die Stadt Residenz der Landgrafen von Hessen-Rotenburg (Rotenburger Quart).

In Braach brennen 1615 57 Häuser ab und im Dreißigjährigen Krieg 1637 brennt die Stadt und das Rathaus. Der Brand wurde von Soldaten aus dem Regiment Isolani herbeigeführt.

Rotenburg gehört seit 1972 zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg und war bis dahin Kreisstadt des Altkreises Rotenburg.

Die Kleinstadt erlangte im Jahr 2003 traurige Berühmtheit durch Armin Meiwes den so genannten Kannibalen von Rotenburg (er wohnte im Stadtteil Wüstefeld). Im Jahr 2005 war die Stadt bei dem Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf, neben 9 anderen Orten, Preisträger der goldenen Kategorie.

Religionen

In der Stadt gibt es zehn evangelische und zwei katholische Kirchen.

Eingemeindungen

Durch die Gemeindegebietsreform vom 11. Juli 1972 wurden die oben genannten, ehemals selbständigen Gemeinden in das Gebiet der Stadt Rotenburg a. d. Fulda integriert.

Politik


Rathaus rotenburg a f.jpg Die Stadtverordnetenversammlung Rotenburg an der Fulda zählt 37 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 26. März 2006 wie folgt dar:
SPD : 19 Sitze
CDU : 13 Sitze
FDP : 1 Sitz
UBR : 4 Sitz

Der Magistrat besteht aus 6 ehrenamtlichen Stadträten, zzgl. dem Bürgermeister. Davon entfallen 4 Sitze auf die SPD und 2 Sitze auf die CDU.

Der Bürgermeister Manfred Fehr (SPD) wurde am 25. September 2005 mit einem Stimmenanteil von 63,8 % zum dritten mal wieder gewählt.

Wappen

Rotenburg a f wappenfoto.jpg | Blasonierung: In Silber ein roter Dreiberg, darauf ein waagrechter grüner Ast, aus dem ein gebogener grüner Zweig mit drei Lindenblättern aufwächst.

Bedeutung: Das Wappen stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der Berg steht für den Rotenberg, auf dem eine Burg stand. Von dieser hat die Stadt ihren Namen. Der Lindenzweig stammt von älteren Zunftsiegeln auf denen ein Kleeblatt und ein Stern abgebildet war. Daraus entstand der Lindenzweig, der in das Stadtwappen übernommen wurde.

Der Wappenspruch lautet:
Rotenburg an der Fulda - die Stadt,
im Schild drei grüne Blätter hat.
Der Berg ist rot, der Schild ist weiß,
der grünt, wer ehrbar lebt mit Fleiß.

Städtepartnerschaften

Rotenburg_Neustadt_Wehr.jpg Partnerschaften bestehen mit

Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu den Städten

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Museen

  • Kreisheimatmuseum Rotenburg
  • Puppen- und Spielzeugmuseum
Historische haeuser rotenburg.jpg

Bauwerke

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind:
  • Das Schloss Rotenburg im Stil der Renaissance, in den Jahren 1570-1607 gebaute, um das Jahr 1790 umgebaute, in dem sich heute die Landesfinanzschule Hessen befindet
  • Das in den Jahren 1597-1598 gebaute und in der Barockzeit erneuerte Rathaus
  • Die Pfarrkirche St. Jakobi, nach dem Jahre 1478 errichtete (der Turm wurde erst im Jahre 1548 vollendet); derzeit wird der Dachstuhl renoviert
  • Auf dem Hausberg, versteckt im Wald, sind noch die Ruinen der Burg Rodenberg (etwa 1150) zu finden.
Rotenburg hat außerdem weitere historische Kirchen sowie interessante Wohnbauten aufzuweisen. Auch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 12. und dem 13. Jh. mit zwei Rundtürmen sind erhalten.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Heimat- und Strandfest (jedes Jahr am ersten Wochenende im Juli)
  • Historischer Weihnachtsmarkt auf dem Rotenburger Marktplatz und den angrenzenden Gassen (ab Anfang Dezember - 16 Tage) mit der höchsten Weihnachtspyramide Deutschlands
  • Kuckucksmarkt im Rotenburger Stadtteil Braach (nordhessischer Kunst-, Handwerker- und Bauernmarkt, der jedes letzte Wochenende im Monat von Mai bis Oktober) stattfindet.

Wirtschaft und Infrastruktur


Eine besondere Bedeutung für die Stadt und die ganze Umgebung hat das auf einem Südhang über der Stadt gelegene Herz-Kreislauf-Zentrum (HKZ).

Mit Stand vom Januar 2006 sind in der Stadt 4.188 Beschäftigte angestellt. Davon bietet das poduzierende Gewerbe 989 Stellen, im Dienstleistungsbereich sind 2.143 Beschäftigte angestellt, im Handel sind es 367 Beschäftigte, im Bereich Land/Forstwirtschaft sind es 80 Beschäftigte und alle andere Branchen stellen 609 Beschäftigte. Für den Fremdenverkehr sind 1.325 Betten ausgewiesen.

Staatliche Einrichtungen

  • Alheimer Kaserne, in der das Panzergrenadier Batallion 52 bis Frühjahr 2006 stationiert war. Zurzeit Renovierung danach Teil der SKB
  • Landesfinanzschule Hessen
  • Verwaltungsfachhochschule des Landes Hessen
  • Aus- und Fortbildungsstelle der HSVV "Marstall"
  • BKK-Akademie - Tages- und Seminarhotel

Bildung

In der Stadt git es 10 Schulen.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Literatur


  • Albert Deist/Thomas Sippel, Rotenburg an der Fulda, Sutton Verlag 2005, ISBN 3-89702-852-2
  • Heinrich Nuhn, Ein Rundgang durch Rotenburg a.d. Fulda. Spuren jüdischen Lebens, 2001, ISBN 3-933-23118-3

Weblinks


Ort in Hessen | Ehemaliger Residenzort in Hessen

Rotenburg an der Fulda | Rotenburg | Rotenburg an der Fulda

 

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