Lichtenhagen.svg Der im Nordwesten von Rostock befindliche Stadtteil Lichtenhagen mit der Postleitzahl 18109 galt in den siebziger und achtziger Jahren in der DDR als ein Musterbeispiel für gelungenen Städtebau in Großplattenbauweise, welche sich durch drei Hochhäuser und mehrere dort in dieser Zeit gebauten Sechsgeschosser auszeichnet. Die Straßenzüge bilden meist rechteckige Karrees und tragen seit 1991 die Namen von norddeutschen Städten.
Die Fußgängerzone Lichtenhäger Brink bildet den Mittelpunkt dieses Stadtteils. Anders als in anderen, für die Plattenbauarchitektur der früheren DDR typischen Neubauvierteln, wurde mit dem "Brink" jedoch ein eher ungewöhnliches Kleinod geschaffen - Anstelle der üblichen, für Demonstrationen und Aufmärsche geeigneten breiten Strassenzüge oder Einkaufspassagen (sog. Magistralen), ist dieser von unzähligen Gärten, Brunnen und verwinkelten Ecken bestimmt.
In Lichtenhagen ist ebenfalls das Haupt- und gleichzeitig Bibliotheksgebäude der Juristischen Fakultät der Universität Rostock ansässig.
Mit dem Stand vom 31. Dezember 2002 zählte Lichtenhagen 13.680 Einwohner.
Traurige, weltweite Berühmtheit erlangte der Stadtteil mit den Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen im August 1992.
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