raisins.jpg Rosinen ist der Oberbegriff für alle getrockneten Weinbeeren. Weintrauben werden reif geerntet und danach in der Sonne oder im Schatten getrocknet, bis die Feuchtigkeit der Beeren nur noch ca. 15 bis 25 % beträgt. Dies bedingt eine Konzentration des Fruchtzuckergehalts auf ca. 60 %. Daher sind Rosinen sehr beliebt bei der Zubereitung von Süßspeisen, können aber auch unverarbeitet gegessen werden. Sie haben eine honiggelbe bis dunkelbraune Farbe. Je nach Rebsorte und Herkunft unterscheidet man die drei wichtigsten Arten von Rosinen:
Unter Zibeben (arabisch zibiba, sizilianisch zibibba) versteht man Trockenbeeren am Weinstock. In trockenen Erntejahren werden sie zu einer Trockenbeerenauslese (einem Wein mit sehr hohem Restzuckergehalt) verarbeitet. Ein typischer Vertreter dieses Herstellungsverfahrens ist der ungarische Wein „Tokajer Aszú“ (Tokajer Ausbruchwein), bei dem vor der Vergärung immer eine bestimmte Menge Zibeben dem frischen Most zugesetzt wird.
Rosinen werden in vielen Süßspeisen, u. a. in Rosinenbrötchen, Rosinenbrot und Rosinenstollen verbacken. Für einige Rezepte werden Rosinen in Fruchtsaft, Alkohol oder Wasser eingeweicht, um sie praller, weicher und fruchtiger zu machen. Sie finden aber auch in vielen Hauptgerichten aus dem arabischen Raum Verwendung.
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