Ein Rosenkranz ist
Wenn im deutschsprachigen Raum von „Rosenkranz“ die Rede ist, ist meistens der katholische Rosenkranz gemeint. Jedoch gibt es meditative Gebete, die an Zählketten verrichtet werden, auch in anderen christlichen Konfessionen und nicht-christlichen Religionen. In der orthodoxen Kirche hat der Rosenkranz als Zählkette für das Jesusgebet eine lange Tradition. Die Anglican Prayer Beads kombinieren Elemente des katholischen und orthodoxen Rosenkranzes. Der lutherische Christusrosenkranz ist in Anlehnung an das katholische Rosenkranzgebet entstanden. Der Rosenkranz ist inspiriert durch Gebetsketten aus dem Orient. Im Islam ist das der Tasbih, im Buddhismus und Hinduismus die Mala.
Im Christentum gibt es verschiedene Formen des Rosenkranzes. Dieser Absatz gibt einen Überblick über die in der katholischen, orthodoxen und anglikanischen Kirche gebräuchlichen Formen, den Christusrosenkranz und die „Perlen des Glaubens“, eine recht junge, an griechische Kombolói angelehnte Gebets- und Andachtskette.
In der katholischen Volksfrömmigkeit erfreut sich der Rosenkranz großer Beliebtheit. Mai und Oktober sind nach katholischer Tradition Rosenkranzmonate. In den Gemeinden werden in diesen Monaten oft wöchentliche Rosenkranzandachten gefeiert. Am 7. Oktober wird das Rosenkranzfest begangen. Dieser Absatz skizziert zunächst die geschichtliche Entwicklung und erklärt dann den Aufbau und die Gebetsweise der katholischen Rosenkranzform.
Ein katholischer Rosenkranz kann auch selbst geknüpft werden.
Das katholische Rosenkranzgebet entwickelte sich aus frühmittelalterlichen Mariengebeten, bei denen das Ave Maria einhundertfünfzigmal wiederholt und mit Glaubensgeheimnissen und biblischen Texte verbunden wurde.
Die älteste schriftliche Erwähnung einer Schnur mit aufgezogenen Steinen als Zählkette für wiederholt gesprochene Gebete in der Lateinischen Kirche schreibt diese Gebetsschnur der angelsächsischen Adligen Godiva († um 1085) zu:
Im 11. Jahrhundert schuf Petrus Damiani (um 1006-1072) die Form des Ave Maria:
Im 12. Jahrhundert kam der Brauch auf, dass Laienbrüder in Klöstern, die meist nicht lesen konnten, statt der Psalmen Ersatzgebete verrichteten. Neben dem Vater Unser tritt auch das Ave Maria als Ersatzgebet für die Psalmen auf, letzteres insbesondere bei den Zisterziensern und Kartäusern. Für eine Reihe von 150 Ave Maria kam in Anlehnung an die 150 Psalmen der Bibel der Name „Marienpsalter“ auf.
Das Alte Passional, eine mittelhochdeutsche Legendensammlung ohne Verfassernamen vergleicht das Ave Maria mit einer himmlischen Rose. Hierin gründet wohl die Bezeichnung „Rosenkranz“ für die Zählkette und eine Ave-Maria-Gebetsreihe. Eine der Legenden erzählt von einem Marienverehrer, der eine Marienstatue mit einem geflochtenen Kranz aus Rosen zu schmücken pflegte. In einer Erscheinung soll er eines Tages die Botschaft bekommen haben, dass sich Maria über einen anderen Rosenkranz mehr freue, nämlich über 50 gebetete Ave Maria. Diese würden in ihren Händen zu Rosen, aus denen sie den schönsten Kranz flechten könne.
Der Zisterzienserabt Stephan von Sallay († 1252) formulierte eine Vorform der 15 Rosenkranzgeheimnisse.
Durch den Kartäusermönch Heinrich von Kalkar (1328-1408) kam die Gewohnheit auf, fünfmal zehn Ave Maria zu beten und jeden Zehnerblock mit einem Vater Unser zu beginnen und einem Ehre sei dem Vater zu beenden.
Die heute gebräuchliche Form des Rosenkranzes entstand im Advent 1409. Der Trierer Kartäuser Dominikus von Preußen († 1460) fasste die Ereignisse des Lebens Jesu in 50 Schlusssätzen (clausulae) zusammen, die sich an den (damals allein üblichen) ersten Teil des Ave Maria anschlossen. Adolf von Essen verkürzte clausulae auf 15.
Weit verbreitet, aber nicht historisch ist die Legende, dass der heiligen Dominikus, Gründer des Dominikanerordens, die heutige Form des Rosenkranzes 1208 bei einer Marienerscheinung empfangen und sie in seinem Orden eingeführt haben soll. Die Legende erzählt, dass Maria den Rosenkranz Dominikus als Waffe im Kampf gegen die Albigenser geschenkt habe.
In seiner Bulle Ea quae vom 9. Mai 1479 empfiehlt Papst Sixtus IV. das tägliche Beten des Rosenkranzes.
1508 wurde dem Ave Maria der Schlusssatz „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns ...“ angefügt.
In seinem Breve Consueverunt vom 17. September 1569 legt Papst Pius V. den Text des Ave Maria endgültig fest und regelt das Rosenkranzgebet offiziell.
Am 7. Oktober 1571 besiegte die katholische Seestreitmacht unter Juan de Austria, dem Stiefbruder des spanischen Königs, die türkische Mittelmeerflotte im Golf von Lepanto in der Seeschlacht von Lepanto vernichtend, worauf 1573 von Papst Gregor XIII. das Rosenkranzfest gestiftet hat. Nach dem Sieg über die Türken bei Peterwardein am 5. August 1716 erhob Papst Klemens XI. das Fest zu einem allgemeinen Fest der ganzen Kirche.
Papst Leo XIII. war ein großer Verehrer des Rosenkranzgebetes, dem er zahlreiche Enzykliken und apostolische Schreiben widemte:
1884 führte Papst Leo XIII. den Oktober als Rosenkranzmonat verpflichtend ein. Die Verpflichtung wurde 1958 aufgehoben, die Tradition aber beibehalten.
Im 20. Jahrhundert erschienen folgende päpstliche Schriften zum Rosenkranz:
Am 16. Oktober 2002 erschien das Apostolische Schreiben Rosarium Virginis Mariae Papst Johannes Paul II., in dem die lichtreichen Geheimnisse eingeführt und das Jahr von Oktober 2002 bis Oktober 2003 zum „Jahr des Rosenkranzes“ ausgerufen wurde.
Die Eröffnung des katholischen Rosenkranzes wird an einer am Kranz befestigten Kette mit einem Kreuz und drei kleinen Perlen, die von zwei großen Perlen gerahmt sind, gebetet. Darauf folgen fünfmal zehn kleinere Kugeln für die Ave Maria und eine davon abgesetzte große für das Vater Unser und Ehre sei dem Vater. Zehn Ave Maria, ein Vater Unser und ein Ehre sei dem Vater bilden ein Gesätz, fünf dieser Gesätze einen Rosenkranz. Das vollständige Rosenkranzgebet umfasst drei Rosenkränze, also 150 Ave Maria in Analogie zu den 150 Psalmen.
Gebetet wird der katholische Rosenkranz wie folgt:
Den Abschluss des Rosenkranzes bildet meist eine Marianische Antiphon, etwa das Salve Regina.
Im Internet sind Faltblätter mit den Texten für das Rosenkranzgebet in deutsch und latein sowie ein Betrachtungsbuch verfügbar.
Die freudenreichen Geheimnisse betrachten die Inkarnation und das verborgene Leben Christi. Sie lauten wie folgt:
| deutsch | lateinisch |
| Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast (Lk 1, 35) | Quem, Virgo, concepisti. |
| Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast (Lk 1, 39-56) | Quem visitando Elisabeth portasti. |
| Jesus, den du, o Jungfrau, in Betlehem geboren hast (Lk 2, 1-20) | Quem, Virgo, genuisti. |
| Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast (Lk 2, 22-24) | Quem in templo praesentasti. |
| Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast (Lk 2, 41-52) | Quem in templo invenisti. |
Die lichtreichen Geheimnisse betrachten einige besonders bedeutende Momente des öffentlichen Lebens und Wirkens Jesu. Sie lauten wie folgt:
| deutsch | lateinisch |
| Jesus, der von Johannes getauft worden ist (Lk 3, 21-22) | Eius in Baptismate apud Iordanem. |
| Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat (Joh 2, 1-12) | In sui ipsius autorevelatione apud Canense matrimonium. |
| Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat (Mt 9, 35) | In Regni Dei proclamatione coniuncta cum invitamento ad conversionem. |
| Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist (Lk 9, 28-36) | Ipsius in Transfiguratione ac denique. |
| Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat (Mk 14, 17-25) | In Eucharistiae institutione, quae nempe sacramentalis est paschalis mysterii declaratio. |
Die schmerzhaften Geheimnisse betrachten die Passion Christi. Sie lauten wie folgt:
| deutsch | lateinisch |
| Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat (Lk 22, 44) | Qui pro nobis sanguinem sudavit. |
| Jesus, der für uns gegeißelt worden ist (Joh 19, 1) | Qui pro nobis flagellatus est. |
| Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist (Joh 19, 2) | Qui pro nobis spinis coronatus est. |
| Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat (Joh 19, 17) | Qui pro nobis crucem baiulavit. |
| Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist (Joh 17, 18) | Qui pro nobis crucifixus est. |
Die glorreichen Geheimnisse betrachten die Auferstehung Christi. Sie lauten wie folgt:
| deutsch | lateinisch |
| Jesus, der von den Toten auferstanden ist (Lk 24, 6) | Qui resurrexit a mortuis. |
| Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist (Apg 1, 9-11) | Qui in caelum ascendit. |
| Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat (Apg 2, 1-13) | Qui Spiritum Sanctum misit. |
| Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat (1 Kor 15, 22-23) | Qui te, Virgo, assumpsit. |
| Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat (Offb 12, 1) | Qui te, Virgo, in caelis coronavit. |
| Sonntag | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag |
| glorreiche Geheimnisse | freudenreiche Geheimnisse | schmerzhafte Geheimnisse | glorreiche Geheimnisse | lichtreiche Geheimnisse | schmerzhafte Geheimnisse | freudenreiche Geheimnisse |
Bevor die lichtreichen Geheimnisse eingeführt wurden, wurden abweichend von obiger Tabelle donnerstags die freudenreichen und samstags die glorreichen Geheimnisse betrachtet.
Auf dem Bildschirm wird ein Rosenkranz angezeigt, an dem die jeweils aktuelle Perle markiert ist; das zugehörige Gebet – 14 Sprachen sind verfügbar – wird angezeigt. Darüber hinaus wird zu jedem Geheimnis ein Bild und ein kurzer Betrachtungstext eingeblendet. Auch Hintergrundmusik ist verfügbar.
In das Programm integriert ist PrayerCast, eine Art virtuelles Fürbittbuch, in das Besucher auf der Internetseite von Virtual Rosary Gebetsanliegen eintragen können. Wird das Rosenkranzgebet unter Virtual Rosary gestartet, werden die jüngsten Eintragungen angezeigt, bei jeder Perle eine. Auf diese Weise soll eine internationale virtuelle Gebetsgemeinschaft entstehen.
Hauptartikel: Jesusgebet
Der orthodoxe Rosenkranz, russisch Tschotki und griechisch Komboskini genannt, besteht in seiner ursprünglichen Form nicht aus Perlen sondern aus einer Schnur die aus 30, 33, 50, 100 oder mehr Knoten besteht.
Die geschlossene Schnur steht als Zeichen für das nie endende monastische Gebet. Sie wird in der othodoxen Tradition beim Jesusgebet verwendet, weniger, um die Gebete zu zählen, sondern als Hilfe zur Konzentration und für einen gleichmäßigen Rhythmus. In der orthodoxen Kirche erhalten Mönche und Nonnen den Rosenkranz zur Profess.
Seinen Ursprung hat der orthodoxe Rosenkranz in der Tradition des spätantiken orientalischen Mönchtums, kurze Bibelzitate meditativ zu wiederholen. Die Orthodoxe Kirche führt die Tradition auf Pachomius zurück, der auf diese Weise Mönchen, die nicht lesen und schreiben konnten, half, eine bestimmte Anzahl Gebete oder Niederwerfungen auszuführen.
In der russisch-orthodoxen Kirche können Gebetszeiten des Stundengebets oder der Besuch der Messe durch die Rezitation einer bestimmten Anzahl von Jesusgebeten ersetzt werden. Auf diese Weise kann der Gottesdienst auch durchgeführt werden, wenn auf die entsprechenden Bücher nicht zugegriffen werden kann oder jemand nicht in der Lage ist, eine Gebetszeit zu verrichten. Die Gebetsschnur hilft in solchen Fällen, die Anzahl der Gebete zu zählen.
Der orthodoxe Rosenkranz kann leicht selbst hergestellt werden.
Der anglikanische Rosenkranz (Anglican Prayer Beads) ist eine verhältnismäßig neue Gebetsform, die Elemente des katholischen und orthodoxen Rosenkranzes enthält. Lynn Bauman entwickelte in den 1980er Jahren die Form des anglikanischen Rosenkranzes, der aus einem Kreuz und 33 Perlen besteht. Das Gebet beginnt am Kreuz, dann wird zur ersten großen Perle (The Invitatory) übergewechselt und sodann zu den vier Reihen weitergegangen, die aus je einer großen Perle (The Cruciforms) und sieben kleinen Perlen (The Weeks) bestehen.
Für das anglikanische Rosenkranzgebet gibt es keine feststehende Form. Jeder Beter kann sich die Gebete, die er an den einzelnen Perlen spricht, selbst zusammenstellen. Bekannt ist beispielsweise eine Gebetsfolge, die das Trisagion und das Jesusgebet einbezieht:
| The Cross: | Das Kreuz: |
| In the Name of God, Father, Son, and Holy Spirit. Amen. | Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. |
| The Invitatory: | Invitatorium: |
| O God make speed to save me, O Lord make haste to help me, Glory to the Father, and to the Son, and to the Holy Spirit: As it was in the beginning, is now, and will be forever. Amen. | Oh Gott, komm mir zu Hilfe, Herr, eile mir zu helfen. Ehre sei dem Vater, und dem Sohn, und dem Heiligen Geist, wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen. |
| The Cruciforms: | Kreuzformende Perlen: |
| Holy God, Holy and Mighty, Holy Immortal One, Have mercy upon me. | Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, erbarme dich meiner. |
| The Weeks: | Wochenperlen: |
| Lord Jesus Christ, Son of God, Have mercy on me, a sinner. | Herr Jesus Christus, (Sohn Gottes,) erbarme dich meiner. |
Entwickelt wurden die „Perlen des Glaubens“ 1996 von Martin Lönnebo (* 1930), einem Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Schweden. Bischof Lönnebo saß 1996 wegen eines Sturms mehrere Tage auf einer griechischen Insel fest. Als er dort griechische Fischer mit ihren Gebetsketten sah, kam ihm die Idee zu den „Perlen des Glaubens“. Zunächst entwarf er einen Rettungsring aus Perlen (daher der schwedische Name Frälsarkransen), wobei er jeder Perle eine Bedeutung zuteilte. Nach seiner Rückkehr nach Schweden stellte er sich ein Perlenband her und benutzt es zum Beten. Schnell verbreitete sich seine Erfindung in Schweden und gelangte vor ein paar Jahren von dort auch in den deutschsprachigen Raum.
Bei der aus 18 Perlen bestehenden Kette hat jede Perlen eine Bedeutung, steht für eine Lebensfrage, einen Gedanken oder ein Gebet. Feste Gebetsformulierungen gibt es nicht. Bei jeder Perle wird zum entsprechenden Thema eine Meditation gehalten oder ein Gebet gesprochen. Anfang und Ende der Kette ist eine große goldene Perle, die Gottesperle. Darauf folgt eine Perle des Schweigens, eine Ich-Perle, eine Taufperle, eine weitere Perle des Schweigens, eine Wüstenperle, wiederum eine Perle des Schweigens, eine Perle der Gelassenheit, eine weitere Perle des Schweigens, zwei Perlen der Liebe, drei Geheimnisperlen, eine Perle der Nacht, eine weitere Perle des Schweigens, eine Perle der Auferstehung und eine weitere Perle des Schweigens. In dieser Reihenfolge sind die Perlen auch Sinnbild für den Lebensweg. Sie stellen auch einen Katechismus dar.
Eine Anleitung zum Umgang mit den „Perlen des Glaubens“ sowie Gebetstexte bietet die evangelische Ansverus-Communität e.V. auf ihrer Internetseite an.
Auch im Islam, Buddhismus und Hinduismus gibt es Gebetsketten, an denen meditative Gebete verrichtet werden.
Die islamische Gebetskette heißt Tasbih; es gibt sie in verschiedenen Formen, mit 11, 33, 99 oder 1.000 Perlen. Beim Gebet werden entweder die im Koran vorkommenden 99 Namen Gottes rezitiert oder andere religiöse Formeln gesprochen.
Die buddhistische und hinduistische Gebetskette heißt Mala (Sanskrit: माला, mālā) und besteht in der Regel aus 108 Perlen. Gefertigt ist sie üblicherweise aus Naturprodukten, etwa Nüssen oder Palmholz. Teilweise werden auch Knochen oder Hornperlen verwendet als Symbol für die Vergänglichkeit des Seins.
Im Buddhismus stehen die 108 Perlen für die 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas. Im Hindismus stehen die 108 Perlen für 108 Namen oder Attribute der angebeteten Gottheit.
Benutzt wird die Mala bei der Zitation eines Mantras. Dabei werden drei Arten unterschieden:
In vielen orientalisch geprägten Ländern gehören die ursprünglich religiösen Ketten zum männlichen Assessoire und Spielzeug. Dazu gehört zum Beispiel die griechischen Kombolói, die auch Sorgenperlen genannt werden. Sie gleichen dem islamischen Tasbih, der ebenfalls vor allem bei männlichen Jugendlichen zum Modeschmuck geworden ist.
1601 gibt Shakespeare einer Nebenfigur im Hamlet den Namen Rosencrantz (in deutschen Übersetzungen Rosenkranz oder Rosenkrantz).
Bekannte Träger dieses, nicht selten jüdischen, Familiennamens sind:
Liturgische Gebete (römisch-katholisch) | Anglikanische Kirche | Orthodoxe Kirche | Gebet | Maria | Liturgische Gebete
مسبحة (عقد) | Rosary | Rozario | Rosario (catolicismo) | Rosaire | Rosario | ロザリオ | Rosarium | Roazekrans | Rozenkrans | Rosenkrans | Różaniec | Terço | Розарий | Radband | 玫瑰经
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