| Rosengewächse | ||||||||||||
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| Rosa pendulina.jpg (Rosa pendulina)]] | ||||||||||||
| : | Samenpflanzen (Spermatophyta) |
| : | Bedecktsamer (Magnoliophyta) |
| : | Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida) |
| : | Rosenähnliche (Rosidae) |
| : | Rosenartige (Rosales) |
| : | Rosengewächse |
Als Zierpflanzen neben der Rose selbst sind in Parks und Gärten die Fingerkräuter, Spiraea-Arten (Spiersträucher), Felsenbirnen, Zierquitten, Feuerdorn, Cotoneaster-Arten, bekannt.
Vor allem als Nutzpflanzen sind die zahlreichen Obstsorten hervorzuheben. So gehören Erdbeeren, Him- und Brombeeren hierher, Äpfel, Birnen, Quitten, Pflaumen, Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Marillen und Mandeln, des Weiteren Weißdorn, Mispel, Wollmispel, Schlehe, Traubenkirsche und Speierling.
Während Apfel, Birne und Süßkirsche auch in Mitteleuropa heimisch sind, stammen Quitten, Sauerkirschen, Pflaumen und Mandeln aus Vorderasien, Aprikosen aus Turkmenistan und der Pfirsich aus China.
Viele dieser Obstbäume wurden schon von den Römern aus Kleinasien nach Italien und von dort ausgehend in andere Gebiete des römischen Reiches eingeführt. Die Sauerkirsche soll Lucullus vom Feldzug gegen Mithridates mitgebracht haben.
Die Blüte sind radiär aufgebaut und mit doppelter oder ungleichartiger Blütenhülle. Die Blüten sind meist fünfzählig, sie können aber auch gelegentlich vierzählig sein. Des Weiteren können die Kronblätter fehlen. Es können von einem Staubbaltt bis sehr vielen Staubblättern vorhanden sein, wobei letzteres häufiger anzutreffen ist. Oft sind es dann 20Staubblätter. Das Gynözeum ist stets mit unverwachsenen Fruchtblättern; diese können jedoch vom Blütenboden umschlossen oder sogar mit ihm verwachsen sein, so dass ein unterständiger Fruchtknoten entsteht. Je nach Unterfamilien können sehr wenige bis unendlich viele Fruchtknoten vorhanden sein.
Die Früchte sind bei den Spiraeoideae Balgfrüchte, das sind sehr ursprüngliche und einfach gebaute Früchte. Bei den Rosoideae sind es Nußfrüchte, die zu vielen in Sammelfrüchten sitzen. Die Kerne der Maloideae sitzen zu wenigen bis einem in Samenkammern eingebettet, umhüllt vom Fruchtfleisch, das aus dem Blütenboden gebildet wird. Bei den Amygdaloideae umhüllt das Fruchtfleisch jeweils einen einzelnen Steinkern.
Das ist eine Gruppe relativ ursprünglicher Arten. Jeweils in einer Blüte sind viele Fruchtblätter, daraus entstehen viele Balgfrüchte.
Die Vertreter dieser Unterfamilie sind sehr vielgestaltig. Es gibt Stauden und Büsche. Die Früchte sind häufig Nüßchen, meist zu vielen in Sammelfrüchten (Hagebutte, Erdbeere). Sprossachse kelchförmig (Rosa) oder fleischig verdickt (Fragaria). Bei Rubus (Brombeere, Himbeere) handelt es sich nicht um Beeren, sondern um Steinfrüchte an der verdickten Sprossachse (praktisch: Viele kleine Kirschen zu einer Sammelsteinfrucht zusammengefasst).
Diese Unterfamilie enthält Arten, deren Früchte alle dem Apfel sehr ähnlich sind. Die Samen (Kerne) sind hierbei in die verdickte Sprossachse eingeschlossen. Die Fruchtblätter sind in ihre Zahl pro Blüte reduziert, beim Apfel zum Beispiel sind es fünf (entsprechend dann die Samenkammern im Apfel). Es ist also schon eine Gruppe höher entwickelter Arten.
Feuerbrand (Bakterienbefall)
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