article

Rosemarie Will (* 25. August 1949 in Bernsdorf) ist eine wegen ihrer DDR-Vergangenheit umstrittene Richterin am Landesverfassungsgericht Brandenburg und Lehrstuhlinhaberin an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Leben


Nach ihrem Abitur 1968 in Kamenz studierte Will von 1969 bis 1973 Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1973 bis 1979 war sie dort im Rahmen eines Forschungsstipendiums wissenschaftliche Assistentin. 1977 promovierte Will; 1979/1980 folgte ein Studienaufenthalt in der Sowjetunion an der Universität Lemberg. Von 1980 bis 1983 war sie an der Akademie der Wissenschaften der DDR im Institut für Staats- und Rechtstheorie tätig. 1983 habilitierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin für Öffentliches Recht. 1984 wurde sie ebenda als Hochschuldozentin, 1989 als ordentliche Professorin für Staatsrecht berufen, war von 1990 bis 1993 Dekanin des dortigen Fachbereichs Rechtswissenschaft und ist dort seit 1993 Professorin für Öffentliches Recht, Staatslehre und Rechtstheorie. Von 1993 bis 1995 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht im Dezernat von Prof. Dr. Dieter Grimm. Seit 1996 ist sie zudem Verfassungsrichterin des Landes Brandenburg.

Will ist Mitglied und derzeitige Bundesvorsitzende der Humanistischen Union.

Sie war lange Jahre Mitglied der SED, inzwischen Mitglied der SPD.

Sie ist geschieden und Mutter von zwei Kindern.

Weblinks


Rechtswissenschaftler (20. Jh.) | Rechtswissenschaftler (21. Jh.) | Richter (Deutschland) | Hochschullehrer | Frau

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Rosemarie Will".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld