Die Romy ist ein österreichischer Fernsehpreis, der von der Tageszeitung Kurier zur Erinnerung an die bekannte österreichische Schauspielerin Romy Schneider seit 1990 vergeben wird. Die Preisträger werden je nach Kategorie vom Fernsehpublikum oder einer Jury ausgewählt. Am 22. April 2006 wurde die Romy bereits zum 17.mal, in insgesamt 18 Kategorien vergeben.
Im Jahr 2006 erhielt Moritz Bleibtreu seine zweite Romy als Beliebtester Schauspieler. Bei der After-Show-Party soll ihm angeblich die Romy gestohlen worden sein, wobei es fast zu einer Schlägerei kam, als er sie am Tisch von Alex Scheurer wiederfand.
Bei der Verleihung 1998 wurde Marcel Prawy die Platin Romy für das Lebenswerk von Otto Schenk in einem Kurier-Plastiksackerl überreicht. Dies war eine Anspielung auf die Gewohnheit des Opernkenners, viele Dinge in Plastiksackerln aufzubewahren.
1996 kam es zur sogenannten "Grapsch-Affäre". O. W. Fischer, der in diesem Jahr für das Lebenswerk ausgezeichnet wurde, soll Baumeistergattin Christine Lugner an das Knie gefasst haben, welches ihn "mitfühlend, lieb angelacht“ hat.
Die einzige hölzerne Romy erhielt 1995 Reginald von Ravenhorst, der Schäferhund Rex aus "Kommissar Rex", welcher in diesem Jahr als der Beliebtester Serienstar außer Konkurrenz geehrt wurde.
Der wohl romantischste Moment in der Romy-Geschichte fand 1994 statt, als Wolfgang Fierek bei seiner Romy-Auszeichnung als Beliebtester Serienstar seine Freundin Djamila vor laufender Kamera fragte: „Willst du meine Frau werden?“. Der Heiratsantrag wurde angenommen.
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"Romy (Fernsehpreis)".
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