Der Begriff Romanistik ist in der Wissenschaft mehrfach besetzt. Zum einen bezeichnet er die Wissenschaft vom Römischen Recht. Über das Wirken Windscheid`s beeinflusste diese etwa maßgeblich das Bürgerliche Gesetzbuch vom 1.1.1900. Als Romanische Philologie, auch Romanistik genannt, ist der Oberbegriff für die wissenschaftliche Beschäftigung mit den aus dem Latein hervorgegangenen Romanischen Sprachen und den in diesen Sprachen verfassten Literaturen, und zwar in deren ursprünglichen Sprachgebieten in Europa sowie in den durch Kolonisation hinzugekommenen Gebieten in Übersee, etabliert.
Sie umfasst somit vor allem das Französische, Italienische, Spanische, Portugiesische und Rumänisch, aber auch die kleineren romanischen Sprachen wie Katalanisch, Galicisch, Provenzalisch, Rätoromanisch, Friaulisch und Sardisch.
Die ursprüngliche Beschäftigung mit allen romanischen Sprachen in einer Gesamtschau hat in der Folge der Abkehr von einer rein historischen Betrachtung der Sprachen und Literaturen sowie wegen der zunehmenden Spezialisierung des Wissens notwendigerweise einer immer weiter fortlaufenden Beschäftigung nur noch in Einzelphilologien Platz gemacht.
Die Romanistik teilt sich in zwei Hauptgebiete auf: Romanische Literaturwissenschaft und Romanische Sprachwissenschaft.
Zur deutschen Geschichte siehe auch: Aktion Ritterbusch
Geschichte:
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