Rolf Wolfshohl (* 27. Dezember 1938 in Köln), deutscher Radrennfahrer, war während seiner Profilaufbahn in den 1960er und 1970er Jahren einer der erfolgreichsten Sportler Deutschlands.
Er war einer der letzten Radprofis, die sowohl sehr gute Leistungen bei Straßenrennen als auch im Querfeldeinradsport (Radcross) erbrachten. Er wurde drei Mal Weltmeister sowie vierzehn Mal deutscher Meister im Radcross. Einmal wurde er deutscher Meister im Straßenradrennen. Sein größter Erfolg im Straßenradsport war der Sieg bei der Vuelta a España im Jahre 1965. Bei der Tour de France konnte er zwei Etappen gewinnen. 1968 trug er für zwei Tage das Gelbe Trikot des Führenden und beendete das Rennen nach einem Sturz schließlich auf dem sechsten Rang.
Heute betreibt Wolfshohl zusammen mit seiner Tochter ein Radsportgeschäft sowie eine Rahmenbauwerkstatt (Marke "rowona") in Köln und setzt sich in einem Radsportverein intensiv für die Förderung des Nachwuchses ein.
Mann | Deutscher | Radsportler (Deutschland) | Geboren 1938 | Cyclocrossfahrer | Weltmeister (Radsport)
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