Als Rohrwaffen bezeichnet man einseitig verschließbare oder verschlossene, zylinderförmige (rohrartige) Konstruktionen, aus denen Projektile mit Hilfe einer Treibladung verschossen werden.
= Arten von Rohrwaffen =
Rohrwaffen können grundsätzlich in mehrere Typen unterschieden werden.
Eine Handfeuerwaffe kann von einer Person getragen und benutzt werden.
Als Geschütz bezeichnet man eine Rohrwaffe die nicht mehr für den Handgebrauch geeignet ist.
Der Oberbegriff Geschütz bestimmt eine Reihe von Rohrwaffen: - Kanonen - Mörser - Haubitzen - Granatwerfer
Bei Vorderladern wird Treibladung und Projektil von der Mündungsseite in das einseitig fest verschlossene Verschussrohr eingebracht. Dieser Art der Rohrwaffe hat nur noch historische Bedeutung.
Bei Hinterladern wird Projektil und Treibladung von hinten in das Verschussrohr eingebracht. Möglich ist dies durch den sog. Verschluss (Verschluss-System), der sich für die Ladetätigkeit öffnen lässt und während der Verschussprozedur das Rohr nach hinten sicher abschließt.
= Weitere Unterscheidungsmerkmale =
Rohrlängen < 30-faches Kalibers werden als Kurzwaffen,
Rohrlängen > 30-faches Kalibers werden als Langwaffen bezeichnet.
Waffen mit einer bauartspezifischen Gesamtlänge von über 60 Zentimetern sind Langwaffen.
Waffen deren Läufe/Verschluß länger ist als 30 Zentimeter sind Langwaffen.
Maschinenwaffen (vollautomatisch):
Eine erneute manuelle Betätigung ist nicht notwendig, jeder Schussvorgang löst automatisch einen weiteren
aus, solange die Auslösevorrichtung betätigt ist.
= Weblinks =
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