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Wappen Karte
Wappen_fehlt.jpg
Wappen
Karte Rockhausen in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Ilm-Kreis
Geografische Lage:
Höhe: 300 m ü. NN
Fläche: 4 km²
Einwohner: 279 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99334
Vorwahl: 0361
Kfz-Kennzeichen: IK
Gemeindeschlüssel: 16 0 70 044
Gemeindegliederung: keine Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 28
99334 Rockhausen
Website: Gemeinde Rockhausen
E-Mail-Adresse: info@vg-riechheimer-berg.de
Politik
Bürgermeister: Margitta Gräfenstein (Parteilos)
IK_Rockhausen.PNG Rockhausen ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen in Deutschland.

Geografie


Geografische Lage

Rockhausen liegt 12 km nordöstlich von Arnstadt und 10 km südlich von Erfurt. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg an. Der Verwaltungssitz ist in der Gemeinde Kirchheim.

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Erfurt - Kirchheim - Ichtershausen

Geschichte


Ort

Die erste Erwähnung erfolgte 1194 unter den Namen Rockhusen. 1257 Rockhusen, 1259 Rochhusin, 1277 Rogehusen, 1302 Ruchhusen, 1309 Rochusin, Rockhusin, 1506 Roghusen. Die Herkunft des Ortsnamens Rockhausen ist nicht gesichert. Der Ort wurde am 16.01.1194 und am 16.10.1194 im Mainzer Urkundenbuch 2/588 unter den Namen Rockhusen erstmals genannt, und ist damit älter als der Familienname. Vermutlich war der Ort eine von den Franken angelegt Siedlung, welche zu zu einem System von Wachstationen gehörte. Nach der ältesten urkundlichen Form könnte der Name von den Rugiern abgeleitet sein. Nach seiner Namensendung „hausen“ wäre Rughusen altfränkisches Königsgut gewesen, was daraufhin deutet das die Franken ostgermanische Rugier hier ansässig gemacht haben. Wahrscheinlich ist später der Ortsname zum Adelsname einer Familie, der von Rockhausen geworden. Der Hauptanteil des heutigen Gebietes des Ilmkreises gehörte ursprünglich zum Besitz der Grafen von Kevernburg und war später als eine Enklave der Fürsten von Schwarzburg, dem Amt Arnstadt zugehörig. Die heutige Kirche ist ein Neubau von 1690, deren Patron das Haus Schwarzburg zu Arnstadt war. Die v.Rockhausen saßen dort auf einer vor 1240 errichteten Wasserburg, dem heutigen „Freigut “, welches sich noch an der Nordwestseite des Dorfes befindet. Die räumliche Ausdehnung der Anlage konnte damals höchstens Raum für eine Familie geboten haben, wenn man den kreisförmigen Platz innerhalb des umschließenden Wassergrabens mit etwa 15 Metern im Durchmesser einschätzt. Dabei ist zu bedenken, daß außer dem Wohnraum noch Stallung und Wirtschaftsräume vonnöten waren. 1851 wurde das Freigut neu errichtet. Es besitzt noch immer Spuren eines bewässerten Schutzgrabens, welcher von einem vorbeifließenden Bache gespeist wird und die Hälfte des Gutes umspült. Von der Wasserburg (heute Pfarrhaus mit Portal und Gehöft) sind nur geringe niedrige Mauerreste übrig geblieben.

Politik


Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Rockhausen besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.

(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)

Bürgermeister

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Margitta Gräfenstein wurde am 27. Juni 2004 gewählt.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Das Adelsgeschlecht derer von Rockhausen hatte hier seinen Stammsitz.

Weblinks


Ort in Thüringen | Ilm-Kreis

 

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