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Robinien
Robina9146.jpeg (Robinia pseudoacacia)]]
: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
: Rosenähnliche (Rosidae)
: Fabales
: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
: Robinien
Wissenschaftlicher Name Robinia L. Die Robinien (Robinia) sind eine Gattung von Pflanzen in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae). Die Gattung umfasst etwa 20 Arten.

Namensherkunft


Der Name Robinie geht auf den Franzosen Jean Robin (oder auf seinen Sohn Vespasien Robin) zurück, der die Gewöhnliche Robinie 1601 in Europa einbürgerte.

Erscheinungsbild


Robinien sind sommergrüne Bäume oder Sträucher, meist aus Amerika. Die Robinien werden oft fälschlicherweise als Akazie bezeichnet. Die beiden Gattungen Robinia und Acacia sind nicht nahe miteinander verwandt, sie gehören lediglich der gleichen Familie, den Hülsenfrüchtlern, an.

Wirtschaftliche Nutzung


Robinien wurden wegen ihrer nektarreichen Blüten zur Honiggewinnung in Mitteleuropa eingeführt. Insbesondere die als Neophyt geltende Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia L.) breitet sich in Mitteleuropa sehr stark durch Selbstaussaat aus. Sie besiedelt meist trockene Standorte und verdrängt dort heimische Arten. Allerdings wird die Robinie wegen ihrer hohen Wurzelbrut auch zum Erosionsschutz und zur Hangsicherung angepflanzt. Die Knöllchenbakterien in den Wurzelknöllchen tragen durch Bindung von Luftstickstoff deutlich zur Stickstoffanreicherung im Boden bei.

Das witterungsbeständige, wertvolle Holz der Robinien kann sehr gut für Bauten im Außenbereich (Balkonroste, Geländer, Außentreppen, Gartenmöbel usw.) verwendet werden. Es ist sehr schwer und hart, hat aber Risse und verzieht sich leicht im frischen Zustand. Bei der Verleimung muss deshalb eine verlängerte Presszeit beachtet werden.

Arten (Auswahl)


  • Borstige Robinie (R. hispida)
  • R. kelseyi (aus North Carolina, USA)
  • R. luxurians (aus den westlichen USA: Colorado, Nevada, westliches Texas, New Mexico und Arizona)
  • R. neomexicana (aus New Mexico, USA)
  • Gewöhnliche Robinie, Falsche Akazie, Silberregen (R. pseudoacacia)
  • Klebrige Robinie (R. viscosa)

Darüber hinaus gibt es auch die Kreuzung R. holdtii, die aus R. luxurians und R. pseudoacacia entstand.

Die Bestandteile der Robinie (Blüten, Blätter, Stamm und Rinde) sind giftig.

Literatur


  • Ingo Kowarik; Biologische Invasionen - Neophyten und Neozoen in Mitteleuropa. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3924-3

Weblinks


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Hülsenfrüchtler | Baum | Neobiota

Robinia | Robinie | Robinia | Robinio | Robinija | Yalancı akasya

 

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