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Robert Stolz (* 25. August 1880 in Graz; † 27. Juni 1975 in West-Berlin) war ein österreichischer Komponist und Dirigent.

Er schrieb über 60 Operetten sowie zahlreiche Filmmusiken, Schlager u.a. und gilt als letzter Meister der Wiener Operette. Viele Stücke aus seinen Werken sind bis heute bekannt und beliebt, z.B. Im Prater blüh'n wieder die Bäume, Adieu, mein kleiner Gardeoffizier etc. Sein einziger Ausflug in die E-Musik blieb die Oper Die Rosen der Madonna.

1938, nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland verließ er wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus seine Heimat, in die er sofort nach Kriegsende wieder zurückkehrte. Er floh zuerst nach Zürich, dann nach Paris, wo er als „feindlicher Ausländer“ festgehalten wurde. Nach seiner Freilassung emigrierte er nach New York, wo er auch die Kriegsjahre verbrachte.

Neben zahlreichen Auszeichnungen auf dem europäischen Kontinent wurde Robert Stolz in den USA während der Zeit seiner Emigration auch zweimal mit einem Filmmusik-Oscar ausgezeichnet; für It happened Tomorrow (1944) und Spring Parade (1941).

1952 begann Robert Stolz, die Musik für die legendäre Wiener Eisrevue zu liefern. Mit Die ewige Eva (Anspielung auf die Wiener Eiskunstlauf-Europameisterin Eva Pawlik) schuf er die erste von 19 Eis-Operetten.

Werke


Literatur


  • Georg Wacks: Die Budapester Orpheumgesellschaft. Ein Varieté in Wien 1889-1919. Vorw. von Gerhard Bronner. Verlag Holzhausen, Wien 2002 ISBN 3-85493-054-2

Siehe auch


Weblinks


Österreichischer Komponist | Komponist (Operette) | Komponist (Filmmusik) | Oscarpreisträger | Dirigent | Geboren 1880 | Gestorben 1975

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