Robert Spaemann (* 5. Mai 1927 in Berlin) ist ein deutscher Philosoph.
Robert Spaemann, Sohn des katholischen Priesters und geistlichen Schriftstellers Heinrich Spaemann, promovierte 1952 an der Universität Münster, war vier Jahre Verlagslektor, danach Assistent in Münster und habilitierte sich 1962 dort in Philosophie und Pädagogik.
Sein Arbeitsfeld sind ethische Fragen auf Grundlage eines christlichen Menschenbildes (siehe Theologische Anthropologie). Dies führte den konservativen Philosophen zu öffentlichen Einsprüchen gegen Atomkraft, Euthanasie und Abtreibung sowie einer ausgeprägten Kritik des Utilitarismus.
Spaemann war ordentlicher Professor für Philosophie an den Universitäten Stuttgart (bis 1968), Heidelberg (bis 1972) und München, wo er 1992 emeritiert wurde. Spaemann erhielt im Jahr 2001 den Karl-Jaspers-Preis der Stadt und der Universität Heidelberg.
Sein Sohn Christian Spaemann ist Leiter der Klinik für Psychische Gesundheit am Krankenhaus St. Josef in Braunau am Inn.
Deutscher | Mann | Philosoph (20. Jh.) | Philosoph (21. Jh.) | Geboren 1927
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