Robert_Livingston_(1746-1813).jpg Robert R. Livingston (* 27. November 1746 in New York City; † 26. Februar 1813) war ein US-amerikanischer Politiker.
Während seiner Zeit in Frankreich lernte er Robert Fulton kennen. Mit ihm entwickelte er das erste brauchbare Dampfschiff. Dessen Heimathafen war das Anwesen Livingstons in Clemont (New York). Die erste Fahrt mit dem Dampfschiff führte den Hudson River hinauf von New York nach Albany. Die Reise, für die eine herkömmliche Schaluppe fast eine Woche benötigte, dauerte nur knapp 24 Stunden.
Livingston baute für sich und seine Ehefrau Mary Stevens Livingston ein Haus südlich von Clemont, das sie 'Belvedere' nannten. Es wurde 1777 zusammen mit ganz Clemont von der britischen Armee niedergebrannt. 1794 baute er ein neues Haus, welches er 'Arryl House' nannte. Es wurde als das geräumigste Haus in Amerika bezeichnet und enthielt unter anderem eine Bibliothek mit 4000 Bänden und - nach seinem Aufenthalt in Frankreich - auch eine Orangerie. Er war Freimaurer, 1784 wurde er zum Großmeister der Großloge von New York gewählt und blieb bis 1801 in seinem Amt.
Sein jüngster Sohn Edward Livingston war später Außenminister der Vereinigten Staaten.
Das Livingston County (Kentucky), Livingston Parish (Louisiana) und das Livingston County (New York) sind nach ihm benannt.
Politiker (USA) | US-Amerikaner | Mann | Geboren 1746 | Gestorben 1813 | Freimaurer (18. Jh.) | Freimaurer (19. Jh.)
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