Robert Lee Frost (* 26. März 1874 in San Francisco, Kalifornien; † 29. Januar 1963 in Boston) war ein US-amerikanischer Dichter und Pulitzerpreisträger.
Mit 38 Jahren ging Frost 1912 nach Großbritannien. Er ließ sich in London nieder und lebte bis 1915 dort. Erste Veröffentlichungen und Lesungen wurden von der Kritik wohlwollend aufgenommen. Dadurch kam er in Kontakt mit den Imagisten.
1915, zurück in den USA, lebte er wieder als Landwirt. Aber immer öfter wurden ihm befristete Gastdozenturen an den verschiedensten wissenschaftlichen Institutionen angetragen.
In seinem lyrischen Werk thematisierte Frost immer wieder seine Heimat, wobei er dabei weniger an seine Geburtsstadt, umso mehr aber an die Natur denkt. Viele seiner Gedichte sind Naturgedichte, in denen die Landschaft Neuenglands beschrieben wird. Frost entwickelte eine eigene Theorie der Lyrik, in der die Metapher als Grundlage und die Mischung strenger Metren mit der englischen Sprache natürlichen Sprechrhythmen zentrale Rollen spielen. Für vier seiner Gedichtbände wurde Frost ein Pulitzerpreis verliehen. R. Frost ist einer der bedeutendsten Poeten der Gegenwart. Es zeigen sich Parallenen zu E. Dickinson.
Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Englisch) | Drama | Lyrik
Mann | US-Amerikaner | Geboren 1874 | Gestorben 1963
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