Ritterlichkeit ist der Inbegriff oder ein Prinzip für ein faires und rücksichtsvolles Handeln, ja der positiven Möglichkeiten menschlichen Handelns. Dies beinhaltet das Einhalten von Regeln, sowie Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Verständnis, Großmut, Hilfsbereitschaft und Güte. Geprägt wurden diese Idealvorstellungen durch das mittelalterliche Rittertum. Dieses sind somit nichtkodifizierte ethische und moralische Wertvorstellungen.
Diese Idealvorstellungen von Ritterlichkeit sind auch Gegenstand der Glorifizierung. In der Literatur zum Beispiel bei Thomas Malory und seinen Geschichten von König Arthus und den Männern von der Tafelrunde oder bei Cervantes Don Quijote finden solche "romantischen" Verklärungen der Vorstellungen von Ritterlichkeit ihren Eingang aus einer Vorstellung heraus, dass man sie zu vermissen meinte. In der Romantik beziehungsweise Neoromantik selbst gibt es einen Bezug auf das Mittelalter und das Rittertum, wo ebenfalls starke Verklärungen solcher Vorstellungen eine Rolle dabei spielen. Das trifft zum Beispiel auf den Maler Moritz von Schwind zu.
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