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Wrestlers Apulia Louvre Cp5433.jpg, ca. 3. Jh.v.Chr.)]] Ringen ist ein Kampfsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel. Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte Pale (Ringkampf) zu den Disziplinen des Fünfkampfs, war aber auch Einzeldisziplin. Seit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit, 1896, gehört Ringen zum olympischen Programm. Seit den Olympischen Spiele 2004 ist es auch olympische Dispziplin für Frauen.

Es werden zwei Stilarten unterschieden:

  • Freistil: Der gesamte Körper, vom Kopf bis zu den Füßen, gilt als Angriffsfläche. Dieses gilt im Stand- wie auch im Bodenkampf.
  • Griechisch-Römisch: Nur der Körper oberhalb der Gürtellinie gilt als Angriffsfläche. Dieses gilt im Stand- wie auch im Bodenkampf.

In der Antike traten die Athleten auch beim Ringkampf nackt an. Sie wurden nicht in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Derjenige, der den Gegner zuerst dreimal auf den Boden warf, war Sieger. Im Gegensatz zu heute gab es keinen Bodenkampf.

Regeln


|WrestlingUSAF.jpg |- |Wrestling dsc03563.jpg |} 010316-covington-wrestlers.gif | Wrestling dsc03566.jpg Die Regeln zielen darauf hin, den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen. Dabei kommen als Techniken Würfe, Schleudern und Hebel zum Einsatz. Schläge, Tritte, Stöße und Würgen sind verboten. Die Kampfleitung und die Wertung der Griffkombinationen übernimmt der Kampfrichter oder ein Kampfgericht aus drei Wertungsrichtern. Sieger ist, wer am Ende der Kampfzeit die meisten Punkte gesammelt hat oder vorher seinen Konkurrenten auf beide Schultern gebracht hat.

Ab 2005 wurde vom Weltverband FILA ein neues Reglement eingeführt: Es wird international und in Turnierkämpfen in 3 Kampfrunden, in Mannschaftskämpfen in 5 Kampfrunden zu je 2 Minuten Nettokampfzeit gerungen. Sieger ist, wer als Erster 2 bzw. 3 Kampfrunden gewonnen hat. Der Schultersieg beendet weiterhin den Kampf sofort.

Eine Runde gewinnt derjenige vorzeitig, der völlig unabhängig vom Gesamt-Punktestand, zwei 3-Punkte-Wertungen oder eine 5-Punkte-Wertung erzielt. Ein Unterschied von 6 Punkten kann ebenfalls die Runde beenden. Der überlegene Ringkämpfer hat aber das Recht, eine Fortsetzung bis zum Ende der Rundenzeit mit dem Ziel des Schultersiegs zu bestimmen. Beendet keiner der beiden Kontrahenten die Runde vorzeitig, siegt der nach den in dieser Runde erzielten Punkten Führende. Bei Gleichstand gewinnt die höhere Einzelwertung, sind die gleich hoch bestimmt die letzte erzielte Wertung den Sieger. Wurde vor Ablauf der Zeit keine Wertung erzielt, kommt es zum sog. Zwiegriff. Hierbei wird ausgelost, welche Kampffarbe zuerst fassen darf. Dieser Sportler hat vom Anpfiff 30 Sekunden, um eine Wertung zu machen. Sein Gegner hat die Aufgabe, das zu verhindern oder selbst eine Wertung zu machen. Hat die Gewinnerfarbe nach 30 Sekunden keine technische Wertung erkämpft, geht die Runde automatisch verloren.

Die Regeländerungen sollen einen aktiveren Kampf und vor allem einen spannenderen und dadurch publikumswirksameren Sport aus dem Ringen machen. Beide Kontrahenten sind gezwungen, schneller als zuvor zu agieren, um das Punkten des Gegners zu verhindern. Allerdings sind die Regeländerungen heftig umstritten.

Derzeit gelten für die Männer folgende Gewichtsklassen: 55Kg, 60Kg, 66Kg, 74Kg, 84Kg, 96Kg und 120Kg

Abgrenzung zu anderen Sportarten


Ringen ist nicht zu verwechseln mit Professional Wrestling (Catchen), einer besonders in den USA populären Show-Sportart, die anderen Regeln folgt.

In vielen Ländern der Welt ist das Ringen ein traditioneller Volkssport, z. B. in China Shuai Jiao in der Türkei Kırkpınar/Yagli Gures, im Iran Koshti, in Korea (Ssireum), in der Mongolei (Boke) und in Japan (Sumō).

Deutsche Bundesliga


Im Jahr 2005 beschloss der Deutsche Ringerbund eine Neustrukturierung der höchsten Klasse im deutschen Ringsport. Mit Beginn der Saison 2006/2007 fährt die Bundesliga fortan viergleisig und ist unterteilt in die Gruppen Südwest, Südost, West und Nordost, welche zunächst jeweils sechs Mannschaften beinhalten. Lediglich die West-Gruppe startet vorerst mit nur fünf Mannschaften.

In der Saison 2006/07 kämpfen in der deutschen Bundesliga:

Siehe auch


Weblinks


Kampfsport

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