In der Archäologie bezeichnet Rath ein irisches Erdwerk, dem die engl. Bezeichnungen Causewayed Enclosure, Henge oder Hillfort nur in etwa entsprechen. Raths sind in der Mehrzahl eisenzeitliche Plätze und Refugien im frühchristlichen Irland. die aber obwohl ihre Nutzung bis ins Frühmittelalter reicht; keinen christlichen Hintergrund haben, sondern deutlich mit dem Irland der so genannten Hochkönige und deren heidnischen Göttern in Verbindung stehen.
Der Rath Laoghaire, der Rath of the Synods und der Rath Meave sind die Raths of Tara. Rath´s sind oft kreisrund und von unterschiedlicher Größe. Durchmesser von 20 m sind sehr häufig, sie können aber auch mehr als 100 m weit sein und von der Kreisform abweichen. Einige tragen die anglisierte Bezeichnung Fort. So ist Tullahoge Fort, im Co. Tyrone ein geschichtsträchtiger Rath des 11. Jahrhundert, als er Inaugurationsplatz der Cenél nEógain (der späteren O´Neills) war. Hier residierten auch die O´Hagans, die mit den O´Cahans die Inaugurationen durchführten.
Ähnlich wie beim Dun (z.B. in Dunguire Castle), der steinernen Version des Rath haben einige irische Orte oder Plätze den Begriff Rath als Präfix.
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"Rath (Erdwerk)".
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