Die Rigi (oder der Berg Rigi, daher "Küssnacht am Rigi") ist ein Bergmassiv zwischen dem Vierwaldstättersee, dem Zugersee und dem Lauerzersee in der Zentralschweiz. Höchster Gipfel ist mit einer Höhe von 1797 m ü.M. die Rigi-Kulm, ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Nach Südosten schliessen sich die Rigi-Scheidegg und die Rigi-Hochfluh an.
Bereits im 18. Jahrhundert war die Rigi dank der einzigartigen Lage am Vierwaldstättersee als Ausflugs- und Ferienparadies bekannt. Der Berg wird oft auch Königin der Berge genannt. Dem Besucher bietet sich ein wundervolles Panorama über den Vierwaldstättersee und die nahen Alpen. Ausserdem bietet der Berg verschiedene Freizeitaktivitäten: Wandern, Schlitteln, Gleitschirmfliegen, Kutschenfahrten, Nostalgiefahrt (Dampflokomotive aus der Jahrhundertwende) und vieles mehr.
Die Rigi ist mit zwei Zahnradbahnen und einer Luftseilbahn erschlossen:
Geologisch gehört die Rigi nicht mehr zu den Alpen, sondern zur subalpinen Molasse und damit zum Schweizer Mittelland.
Das komplette Panorama der Rigi wurde (erstmals?) von Samuel Birmann 1814/15 gezeichnet.
Im Zuge der touristischen Erschliessung der Alpen wurde die Mär in die Welt gesetzt, Rigi sei eine Abkürzung von Regina montium – Königin der Berge. Dem ist aber nicht so. Der älteste bis anhin bekannte Beleg für den Namen ist von 1368 und lautet: in pede montis riginam (am Fusse des Berges Riginam). Etwas später, 1384, ist von Riginen die Rede. Ab 1518 ist die Bezeichnung klar feminin. Mit Riginen benennt man geologische Schichtungen, die an der Rigi-Nordseite deutlich sichtbar sind. Rigi ist also eine Ellipse, eine Verkürzung von Riginen.
Das grammatikalische Geschlecht ist schwankend. Heute überwiegt die Rigi, aber der Name der Ortschaft Küssnacht am Rigi am Fuss des Berges belegt, dass auch die maskuline Form seit langem in Gebrauch ist und im schweizerdeutschen Sprachgebrauch auch klar überwiegt.
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Rigi | Rigi | Rigi (berg)