article

naphtho(2,1-b)furan-1,11(2H)-dione-
5,6,9,17,19,21-hexahydroxy-23-methoxy-
2,4,12,16,18,20,22-heptamethyl-
8-(N-(4-methyl-1-piperazinyl)formimidoyl)-
21-acetate (8CI)
Strukturformel
-

-
Allgemeines
-
Name 2,7-(Epoxypentadeca(1,11,13)trienimino)-

-
Summenformel C43H58N4O12
-
Andere Namen Rifampicin, Rifampin
-
Kurzbeschreibung Antibiotikum
CAS-Nummer 13292-46-1
Molekulargewicht 822,94 g/mol
Wasserlöslichkeit 1400 mg/l bei 25 °C
Rifampicin (Rifa®, Eremfat®) ist ein bakterizides halbsynthetisches Antibiotikum aus Amycolatopsis mediterranei, das vorwiegend bei Infektionen mit Mykobakterien, insbesondere bei Tuberkulose und Lepra eingesetzt wird. Auch bei der Therapie von Methicillin-resistenten Staphylokokken wird es angewandt. Außerdem wird es prophylaktisch bei Kontaktpersonen von Erkrankten an Meningokokken-Meningitis empfohlen. Es wirkt zudem gegen Enterokokken und Legionella pneumophila und ist gut liquorgängig. Rifampicin hemmt ein bestimmtes Enzym des bakteriellen Stoffwechsels, die DNA-abhängige RNA-Polymerase. So wird die Transkription der Bakterien spezifisch gehemmt. Der Wirkstoff ist der wichtigste Vertreter der Gruppe der Ansamycine (Rifamycine).

Rifampicin wird meistens mit mindestens einem anderen wirksamen Antibiotikum kombiniert. Da es chemisch unterschiedlich von fast allen anderen Antibiotika ist, gibt es mit diesen Wirkstoffen keine Kreuzresistenz.

Als wichtigste Nebenwirkung sind Leberschädigungen bekannt, eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte ist daher erforderlich.

Rifampicin führt bei Einnahme zu einer rot-orange Färbung von Körperflüssigkeiten (Speichel, Urin usw.)

Chemische Verbindung | Antibiotikum | Tuberkulose

Rifampicin | Rifampicin | Rifampicine | Rifampicin | Rifampisin

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Rifampicin".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld