Riedenburg ist ein Stadtteil von Salzburg zwischen Nonntal, Leopoldskron, Maxglan und der Altstadt. Er liegt zwischen dem Hauptarm des Almkanals und dem Mönchsberg, rund um dessen Ausläufer, dem Rainberg.
Der Name Riedenburg war der ursprüngliche Name des Rainberg-Felsens (a rupe que Ritinburc appelatur, 1139). Der Rainberg war schon in der Jungsteinzeit besiedelt.
Riedenburg wird von mehreren Armen des Almkanals durchflossen. 1335 entstand der Altstadt-Arm, der vom Müllner Arm abzweigt und (gegenläufig zum Hauptarm) die innere Riedenburg von Süden nach Norden durchquert und schließlich durch einen Tunnel im Mönchsberg in die Altstadt fließt.
Im 16. Jahrhundert wurden die Riedenburger Sümpfe („Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen“.) trockengelegt und das Gebiet wurde (bäuerlich) besiedelt.
Riedenburg wurde 1764-67 durch den Bau des Neutors von der Altstadt her erschlossen. 1915/16 wurde die Straßenbahn durch das Neutor bis nach Riedenburg verlängert.Wahrzeichen Riedenburgs war lange Zeit der 54 Meter hohe Schlot der Sternbrauerei, der 1972 gesprengt wurde.
Geprägt wird der Stadtteil vor allem von Häusern und Villen aus der Gründerzeit (einige von Stadtbaumeister Jakob Ceconi). Riedenburg gehört zu den Stadtpfarren Mülln, Maxglan und St. Paul (mit Fresken von Hubert Schmalix).
Im Stadtteil Riedenburg befinden sich
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Riedenburg (Salzburg)".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world