| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Riedenburg.jpg | Riedenburg.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern |
| Landkreis: | Kelheim |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 360 m ü. NN |
| Fläche: | 100,60 km² |
| Einwohner: | 5.744 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 57 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 93339 |
| Vorwahl: | 09442 |
| Kfz-Kennzeichen: | KEH |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 73 164 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | St.-Anna-Platz 2 93339 Riedenburg Telefon 09442/9181-0 |
| Website: | www.riedenburg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Michael Schneider (CSU) |
Riedenburg ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und liegt im Altmühltal am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein.
Wenn sie auch nicht die Gründer waren, so werden sie doch die ersten geschichtlich bekannten Schützer und Förderer des Ortes gewesen sein. Er lag unter ihrer Obhut geborgen innerhalb der Wehr- und Sperrmauern ihres Burgberges und entwickelte sich nach ihrem Aussterben 1196 unter den Wittelsbachern zu bescheidener Blüte. Riedenburg ist nach dem ältesten Urbar von 1224 Amtssitz: „Amt ze Ritenburc“.
Burggraf von Riedenburg.jpg 1333 erscheint erstmalig ein Riedenburger in einer Stiftsurkunde als Bürger. Aus dieser Zeit wird Riedenburgs nur noch in Spuren sichtbare Befestigung mit Mauer und Toren gestammt haben. Das Siegel mit dem heutigen Stadtwappen (der ehemaligen Herren von Riedenburg) kommt bereits 1336 vor.
Im Bauernkrieg 1525 tat sich besonders der „Pfleger von Riedenburg“ Erhard von Muggenthaler hervor und wurde gefangen genommen.
Riedenburg wurde im 30-jährigen Krieg in den Jahren 1632-1634 und 1648 von den Schweden schwer heimgesucht. Das alte Rathaus, das heutige Fremdenverkehrsamt (Haus des Gastes) in der Mitte der Altstadt, stammt aus dem Jahre 1731. Im spanischen Erbfolgekrieg wurden 1703 Markt und Festung von den Österreichern geplündert und im Jahre 1745 schlug General Graf Bärenklau hier sein Winterquartier auf. 1796 nahm Erzherzog Karl mit Mann, Ross und Wagen seinen Weg über den Tachenstein bei Riedenburg.
Die über die Altmühl führende eiserne Bogenbrücke wurde im Jahre 1945 vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen von den abrückenden deutschen Einheiten gesprengt. Ansonsten gingen der 1. und 2. Weltkrieg spurlos an der Stadt vorüber.
Das Wappen ist abgeleitet vom Wappen des Geschlechts der Grafen von Riedenburg (Babonen), das im 11. und 12. Jahrhundert im Donaugau ansässig war.
Zur Wappengeschichte siehe Weblinks.
Der einzige Landwirt Riedenburgs ist Schäfer und weidet auch die Juraflächen ab (das Produkt nennt sich nach Schlachtreife „Altmühltaler Lamm“). Diese Bewirtschaftung dient zugleich zur Erhaltung des Trockenrasens mit seinen typischen Wacholderbüschen.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Burg Prunn. Von dort stammt eine Handschrift des Nibelungenliedes, der sogenannte „Prunner Codex“.
In Haidhof wurde ein Gewerbegebiet geschaffen, welches sich bisher bewährt hat. Aktuell wird über die Ansiedlung einer Werft für Yachten verhandelt.
Viele Riedenburger pendeln werktäglich nach Ingolstadt sowie nach Kelheim zur Arbeit.
1977 wurde im Stadtbereich mit dem Ausbau der Altmühl zum Main-Donau-Kanal begonnen. Seit der Fertigstellung 1993 gibt es dort einen regen Schiffsverkehr.
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