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Ricky Nelson, auch bekannt als Rick Nelson (* 8. Mai 1940; † 31. Dezember 1985), war einer der ersten Teenagerstars in den Vereinigten Staaten. Sein Vater Ozzie Nelson hatte eine Bigband, seine Mutter war die Sängerin der Band.

Geboren als Eric Hilliard Nelson (Hilliard war der Mädchenname seiner Mutter), begann Ricky seine Karriere mit seiner Familie in der Radioshow The Adventures of Ozzie & Harriet. Die Show wurde bald ins Fernsehen gebracht.

1957 begann Ricky Nelson seine Rock'n'Roll-Karriere. Seine erste Single, mit der er seine Freundin beeindrucken wollte, war I'm Walkin von Fats Domino; der Song wurde ein Hit.

Nelson arbeitete mit bedeutenden Musikern zusammen, etwa James Burton, Joe Maphis und Johnny und Dorsey Burnette. In den späten 1950ern und frühen 1960ern war Nelson einer der kommerziell erfolgreichsten Sänger in den Staaten und wurde nur von Elvis Presley übertroffen. 1963 unterschrieb Nelson einen 20-Jahres-Vertrag mit Decca Records, aber nach For You im Jahr 1964 hatte er keine größeren Hits mehr.

Ricky Nelson spielte auch in Filmen mit, z.B. in Rio Bravo (1959), an der Seite von John Wayne und Dean Martin, mit dem er gemeinsam den Hit "My Rifle, My Pony and Me" zum Besten gab. Nelson spielte auch noch in einigen anderen Filmen mit, darunter in Love and Kisses (1965).

Er starb 1985 bei einem Flugzeugabsturz in De Kalb in Texas.

Ricky Nelson ist Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame und der Rockabilly Hall of Fame. Ricky Nelson hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Seine Zwillingssöhne Gunnar und Matthew Nelson waren ebenfalls Teenagerstars, und seine Tochter Tracy Nelson ist Schauspielerin.

Elvis Presley bemerkte treffend "Wenn James Dean gesungen hätte, würde er genau wie Ricky Nelson klingen."

Selbst Bob Dylan verweist in seinen Biografien ständig auf den Einfluss den Ricky Nelson auf seine Musik hatte, weiterhin schwärmt Dylan von einer "Mysteriösität in seiner Stimme, die einen in eine ganz bestimmte Laune versetzt". Kris Kristofferson nannte ihn den "Kronprinz des Rock'n Roll".

James Burton ist sich sicher, dass "jeder, der mit Nelson's Musik heute in Berührung kommt, sich sofort in sein Werk verlieben wird."

Erfolgreichste Songs


  • My Rifle, My Pony and Me (1956) Duett mit Dean Martin
  • Teenager's Romance (1957)
  • I'm Walkin' (1957)
  • You're My One And Only Love (1957)
  • Be-Bop Baby (1957)
  • Have I Told You Lately That I Love You (1957)
  • Stood Up (1957)
  • Waitin' In School (1957)
  • Believe What You Say (1958)
  • My Bucket's Got A Hole In It (1958)
  • Poor Little Fool (1958)
  • Don't Leave Me This Way (1958)
  • Lonesome Town (1958)
  • I Got A Feeling (1958)
  • Never Be Anyone Else But You (1959)
  • It's Late (1959)
  • Just A Little Too Much (1959)
  • Sweeter Than You (1959)
  • Young Emotions (1960)
  • Travelin' Man (1960)
  • Hello Mary Lou (1960)
  • A Wonder Like You (1961)
  • Everlovin' (1961)
  • Young World (1961)
  • Summertime (1961)
  • Teenage Idol (1962)
  • It's Up To You (1962)
  • I Need You (1962)
  • Old Enough To Love (1963)
  • Fools Rush In (1963)
  • For You (1963)
  • Love Minus Zero/No Limit (1971)
  • The Last Time Around (1971)
  • Garden Party (1971)
  • Legacy (1974)
  • Dream Lover (1979)

Weblinks


Mann | US-Amerikaner | Rockmusiker | Schauspieler | Rocksänger | Geboren 1940 | Gestorben 1985

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