Richard Graf von der Schulenburg (* 11. Juni 1974 in Bielefeld) ist ein Solokünstler, der seinen Plattenvertrag beim Hamburger Schule-Label L'age d'or hat.
Schulenburg wuchs in Leopoldshöhe und im Jahre 1990 gründete er seine erste Schülerband Holy Cow. Diese löste sich im Jahre 1993 aber wieder auf. Im Januar 1994 bricht er die Schule ab und arbeitet danach als Erntehelfer, Erzieher, Lagerarbeiter im Weinkeller, und Museumsaufsicht.
1995 zog er nach Hamburg und gründete zwei Jahre später mit Henry Lafrenz und Anette Kerschbaum das "Top Banana Trio". 1998 stieg Raphael Burgess in die Band ein, zusammen spielten sie u.a. als Vorband von Ja König Ja. 1998 - 1999 spielt er bei der Hamburger Punkband Soup de Nüll, bestehend aus ihm, Henry Lafrenz, Rainer Heesch und Torben Widdermann. Ihre Songs enthalten meist Polizeifeindliche Parolen.
Ab Juli 1999 veranstaltet er monatliche Themenabende, zuerst unter dem Motto "Das wird schön", ab 2000 dann "Das war schön" in der Hamburger Kiezkneipe Meanie Bar, bei denen Songs von ABBA, AC/DC, Pink Floyd auf der Orgel dargeboten werden. Im November 1999 erscheint Schulenburgs erste Solo-Single namens "Die Meanie Bar Orgel", welche aber aufgrund von nur 300 Exemplaren schnell vergriffen ist.
Im Januar 2000 wird Schulenburg Mitglied der Band Die Sterne. Die Sterne nehmen sein Stück "Budapester Schlittenfahrt" auf als Beitrag zum Fatih Akin-Film "Im Juli". Im August 2002, Vier Monate nach dem Release des Die Sterne-Albums "Irres Licht" erscheint sein Solo-Album "Das ist schön.", das er mit Rainer Heesch in Liverpool abgemischt hat. Im Herbst 2002 bestritt er Auf einem Teil der Die Sterne-Herbsttour auch das Vorprogramm.
Im Februar 2003 ging Schulenburg auf erste Solotour mit zwei Gastmusikern von “Soup de Nüll”, die neben seinen und ihren eigenen Stücken sowohl AC/DC- als auch ABBA-Medleys spielen. 2004 erschien sein zweites Solo-Album "Universum", welches drei Videoclips von Stefanie Ressin enthielt und von DJ Phono gemischt wurde.
Musiker | Deutscher | Mann | Geboren 1974
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