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Richard Paulick (* 7. November 1903 in Roßlau (Elbe), † 4. März 1979 in Berlin) war ein bedeutender Architekt der DDR.

Ausbildung


Nach dem Studium in Dresden und Berlin hatte Paulick Kontakt zum Bauhaus in Dessau gefunden. Hier arbeitete er zum Beispiel mit Georg Muche zusammen. Von 1927 bis 1928 war Paulick Assistent von Walter Gropius am Bauhaus in Dessau. Ab 1930 leitete er ein eigenes Architekturbüro in Berlin.

Emigration


Als politisch aktiver Mensch, er war zeitweise SAP-Funktionär, ging er 1933 in die Emigration. Paulick lebte bis 1949 in Shanghai und arbeitete hier als Planer. 1940 wurde er zum Professor an der Universität in Shanghai berufen und war später Chef des dortigen Stadtplanungsamtes. Nach der Errichtung der Volksrepublik China verließ Paulick 1949 Shanghai.

In der DDR


Nach seiner Rückkehr aus China ließ sich Paulick im Osten Deutschlands nieder. Er stellte seine Arbeitskraft der DDR zur Verfügung. In den fünfziger Jahren beteiligte er sich am Architekturwettbewerb zur Stalinallee. Sein Beitrag wurde als Abschnitt C realisiert. Er war verantwortlich für die Organisation der Großbaustelle Stalinallee in Berlin.

Paulick beteiligte sich maßgeblich am Wiederaufbau des historischen Berlins und war auch am Wiederaufbau Dresdens beteiligt.

Ab 1957 zunächst Chefarchitekt und Leiter des Aufbaubüros von Hoyerswerda, wurde er später (ab 1963) führender Kopf bei der Planung und Gründung der Chemiearbeiterstadt Halle-Neustadt.

Werke


  • Deutsche Sporthalle in Berlin (nicht mehr existent), 1951
  • Wiederaufbau Königliches Opernhaus - Staatsoper Unter den Linden, 1951-1955
  • Entwurf der Verkehrshochschule Dresden, 1954
  • Wiederaufbau Kronprinzessinnenpalais, 1962-1964

Auszeichnungen


Weblinks


Architekt | SAPD-Mitglied

 

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