Richard Oetker (* 1952) ist ein deutscher Unternehmer und Sohn des Unternehmers Rudolf-August Oetker. Richard Oetker ist Vorsitzender des Vereins Weißer Ring, der sich für Opfer von Verbrechen einsetzt.
Kurz darauf wurde für ihn ein bis dahin Rekord-Lösegeld von 21 Millionen DM von Richard Oetkers Bruder August Oetker gezahlt. Die Lösegeldübergabe im Untergeschoss des Münchner Stachus gelang durch einen Trick des oder der Entführer, die den Lösegeldkoffer über eine nur von innen zu öffnende Türe zu einem Versorgungsschacht an sich nahmen. Richard Oetker kam daraufhin frei schwer verletzt frei.
Ein Teil des Lösegeldes von 21 Millionen DM (rund 10,7 Millionen Euro) wurde sichergestellt, der Rest soll verrottet und anschließend verbrannt worden sein. 20 Jahre später, kurz vor Einführung des Euro, wurde in London noch einmal der Versuch unternommen, einen Teil des Lösegeldes einzulösen. Die 1000-DM-Scheine wurden jedoch alle nach ihren Geldschein-Nummern registriert, so dass dieser Versuch, wie auch vorangegangene, Geldscheine aus der Oetker-Entführung einzulösen, misslang.
Richard Oetker, der bei dem Prozess den Gerichtssaal nur auf Krücken betreten konnte, ist bis heute gehbehindert; er kann nur kurze Strecken gehen und nicht lang stehen.
Der Fall wurde 2000 zu einem Fernseh-Zweiteiler verarbeitet.. Das Drehbuch zu Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker wurde mit Oetkers Zustimmung verwendet; 2002 wurde die Arbeit des Kameramannes mit dem Deutschen Kamerapreis (Kategorie Fernsehen) ausgezeichnet.
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