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Richard Kaselowsky, Dr. rer. pol. (* 14. August 1888; † 30. September 1944 bei einem Luftangriff), war deutscher Industrieller.

1920 übernimmt Dr. Richard Kaselowsky, den die Witwe des Gründersohnes in zweiter Ehe geheiratet hatte, die Führung des Unternehmens Dr. August Oetker Nährmittelfabrik, Bielefeld. Zu dieser Zeit sind bereits über 600 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Er setzt den Erfolg des Gründers fort und weitet Produktion und Vertrieb auch im Ausland aus.

Weiterhin war er Aufsichtsratsvorsitzender der Chemische Fabrik Budenheim AG Mainz, der Gundlach AG Bielefeld und Aufsichtsratsmitglied der Vogt und Wolf AG Gütersloh, Hamburg-Südamerikan. Dampfschiffahrtsgesellschaft (später „Reederei Hamburg Süd“ gegr. 1942 )

Dr. Kaselowsky war seit 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP und später auch des Freundeskreis Reichsführer-SS.

Die Ida und Richard Kaselowsky Stiftung ist heute auf soziale bzw. wohltätige Zwecke ausgerichtet.

Mann | Deutscher | NSDAP-Mitglied | Freundeskreis Himmler | Geboren 1888 | Gestorben 1944

 

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