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Der Begriff Rhythmus (von gr. ῾ρυθμός, rhythmós, „Fluss (der Dinge)“) bezeichnet

  • allgemein einen gleichmäßig gegliederten Bewegungsablauf oder allgemeiner die zeitliche Abfolge von Mustern oder Ereignissen (bezogen z. B. auf die Ablaufphasen eines Verbrennungsmotors, die Abfolge von Jahreszeiten usw.);
  • in der Poesie zur metrischen Konstanz der Versmaße die Abfolge von verschiedenen Akzentmustern, siehe Versmaß;
  • in der Linguistik die zeitliche Gliederung der sprachlichen Rede, siehe Sprechrhythmus;
  • in der Musik die durch die Folge unterschiedlicher Notenwerte entstehenden Akzentmuster über dem Grundpuls, siehe Rhythmus (Musik);
  • in Volkswirtschaftslehre und Soziologie wurde der urgeschichtliche Zusammenhang des Rhythmus mit der Arbeit erschlossen (Karl Bücher: „Arbeit und Rhythmus'“, Leipzig (Hirzel) 1904);
  • in der Chronobiologie biologische Rhythmen, siehe z. B. Zirkadiane Rhythmik und Ultradiane Rhythmik, Herzrhythmus;

Die Ableitung Rhythmik bezeichnet die Lehre vom Rhythmus; ein Kenner dieser Lehre ist ein Rhythmiker oder Rhythmologe.

Siehe auch


Weblinks


Musiktheorie | Literarischer Begriff | Arbeit

Rytmus | Rytme | Rhythm | Ritmo | Rytmi | Rythme | משקל (מוזיקה) | Ritmo (musica) | リズム | 리듬 | Ritme | Rytm | Ritmo | Rytm | 节奏

 

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