| Eigenschaften | - |
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| Wolfram - Rhenium - Osmium | - | Tc Re Bh | |
- | Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP | - | 183Re | {syn.} | 70,0 d | ε | 0,556 | 183W | - | 184Re | {syn.} | 38,0 d | ε | 1,483 | 184W | - | 185Re | 37,4 % | Re ist stabil mit 110 Neutronen | - | 186Re | {syn.} | 89,25 h | β- ε | 1,069 0,582 | 186Os 186W | - | 186mRe | {syn.} | 200.000 a | IT β- | 0,149 1,218 | 186Re 186Os | - | 187Re | 62,6 % | 4,35 · 1010 a | β- α | 0,003 1,653 | 187Os 183Ta | - | 188Re | {syn.} | 17,021 h | β- | 2,120 | 188Os | - | 189Re | {syn.} | 24,3 h | β- | 1,009 | 189Os |
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- | 185Re | 187Re | - | Kernspin | 5/2 | 5/2 | - | gamma / rad/T | 6,084 · 107 | 6,023 · 107 | - | Empfindlichkeit | 0,137 | 0,133 | - | Larmorfrequenz bei B = 4,7 T | 45 MHz | 45,5 MHz |
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Rhenium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Re und der Ordnungszahl 75. Ein silberweiß glänzendes, seltenes, schweres, mehrwertiges Übergangsmetall. Chemisch dem Mangan ähnelnd, wird es in einigen Werkstoffen (Legierungen) verwandt.
Rhenium (lat. Rhenus für Rhein) war das letzte zu entdeckende chemische Element, das nicht radioaktiv ist.
1925 berichteten Walter Noddack, Ida Tacke, und Otto Berg über den Nachweis des Rheniums in Platinerz und im Niobit, als auch im Gadolinit und im Molybdänit.
1928 extrahierten sie aus 660 Kilogramm Molybdänit ein Gramm Rhenium.
Wegen der hohen Kosten begann die Herstellung nennenswerter Mengen erst ab 1950, als man für entwickelte Wolfram-Rhenium- und Molybdän-Rhenium-Legierungen einen größeren Bedarf hatte.
Rhenium kommt natürlich nicht elementar vor. In der Lithosphäre sind nur etwa 0,001 ppm enthalten. Rhenium wird aus den anfallenden molybdänhaltigen Abgasen und Flugaschen, beim Abrösten sulfidischer Kupfererze gewonnen. Einige Molybdänerze enthalten etwa 0,002 - 0,2% Rhenium. Metallisches Rhenium wird durch Reduktion von Ammoniumperrhenat mit Wasserstoff bei hohen Temperaturen gewonnen. 1994 entdeckte man das erste Rheniummineral Rheniumsulfid ReS2 am Gipfelkrater des Vulkans Kudriavy.
Der Schmelzpunkt des silbrig weiß glänzenden Rheniums wird nur von den Elementen Wolfram und Kohlenstoff übertroffen. Auch die hohe Dichte wird nur von drei Elementen übertroffen, Platin, Iridium und Osmium.
In Verbindungen liegt Rhenium meistens in den Oxidationsstufen +7, +6, +4, +2 und -1 vor, aber auch die Stufen +1, +3, +5, sind möglich.
Gewöhnlich wird es als Metallpulver gehandelt. Durch Sintern im Vakuum oder in einer Wasserstoffatmosphäre kann es zu einem kompakten Werkstück mit einer Dichte von bis 90 % des metallischen Elementes verdichtet werden. Im geglühten Zustand ist es duktil und kann gebogen, gewickelt oder gewalzt werden.
Rhenium-Molybdän-Werkstoffe sind unterhalb von 10 K supraleitend.
An Luft wird Rhenium erst oberhalb von 1000 °C angegriffen. In oxidierenden Säuren reagiert es unter Bildung von Rhenium(VII)-Säure HReO4.
Platin-Rhenium-Katalysatoren werden zur Herstellung von bleifreiem hochoktanigem Benzin eingesetzt. Gegenüber reinen Platinkatalysatoren vergiften sie nicht so schnell und lassen sich besser regenerieren. Als Legierungszusatz in Superlegierungen zur Herstellung von Gasturbinenteilen erhöht es die Warmfestigkeit.
Andere Anwendungen :
Chemisches Element | Gruppe-7-Element | Periode-6-Element | Übergangsmetall
Reni | Rhenium | Ρήνιο | Rhenium | Renio | Renio | Reenium | Renium | Rhénium | רניום | Renij | Rénium | Renio | Renín | Renio | レニウム | 레늄 | Renyûm | Renis | Rēnijs | Renium | Rhenium | Rhenium | Reni | Ren (pierwiastek) | Rênio | Рений | Renij | Ренијум | Rhenium | รีเนียม | Реній | 铼