| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Rheinstetten wappen.jpg | Rheinstetten.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Karlsruhe | bgcolor="#FFFFFF" | Regionalverband: | Mittlerer Oberrhein | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Karlsruhe | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Große Kreisstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 113 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 32,31 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 20.382 (30. Sept 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 632 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 5,7 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 76276-76287 (alt: 7512) | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07242 und 0721 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | KA | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 2 15 108 | bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | 3 Stadtteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Rappenwörthstr. 49 76287 Rheinstetten | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.rheinstetten.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | rathaus@rheinstetten.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | Gerhard Dietz (SPD) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die im Rahmen der Gemeindereform 1975 gebildete Gemeinde erhielt im Januar 2000 die Stadtrechte und ist seit 1. Januar 2005 Große Kreisstadt.
Forchheim wurde 1086 als Vorechheim in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrich IV erstmals urkundlich erwähnt. Bis um 1100 war die Siedlung Hauptort des Ufgaus, auch Grafschaft Forchheim genannt. Die Herrschaft der Familie Forchheim-Malsch wurde aber allmählich entzogen und der Ort fiel 1086 an das Bistum Speyer, kam dann 1102 an Markgraf Hermann von Baden, dann wieder an die Grafschaft und 1219 erhielt Markgraf Hermann V. von Baden Forchheim als Lehen. Der Ort kam dann zum Amt Mühlburg und fiel bei der Landesteilung 1535 an die Linie Baden-Baden. Forchheim gehörte dann zum Amt Ettlingen und kam 1921 zum Bezirksamt Karlsruhe, aus dem 1938 der Landkreis Karlsruhe hervorging.
Mörsch wurde 940 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. an das Bistum Speyer als Meriske erstmals erwähnt. Ministerialen von Mörsch bzw. die Ebersteiner herrschten im 12. Jahrhundert über den Ort. Schließlich kam der Ort als Lehen an Markgraf Hermann VIII. von Baden. Dieser versetzte es 1306 an das Kloster Herrenalb, konnte es aber später wieder auslösen. Bereits ab 1291 gelangte teilweise Besitz des Ortes an das Kloster Weißenburg, das ab 1339 das ganze Dorf besaß. 1350 war Mörsch endgültig bei Baden und gehörte zum Amt Mühlburg. Bei der Landesteilung 1535 fiel Mörsch an die Linie Baden-Baden und gehörte dann zum Amt Ettlingen. Bei dessen Auflösung 1937 kam der Ort zum Bezirksamt Karlsruhe.
Neuburgweier wurde 1219 im Zusammenhang mit einer Vermögens-Teilung der Brüder von Eberstein als erstmals urkundlich erwähnt. Von den Ebersteinern kam der Ort 1383 an die Kurpfalz. 1396 taucht der Name "Wilre" also "Weiler", 1422 Neuburgweiler auf. Der Ort war stets im Bezug zur Stadt Neuburg am Rhein und gehörte zum pfälzischen Amt Hagenbach, Oberamt Germersheim. Im 16. Jahrhundert wurde Neuburgweier geographisch durch eine natürliche Laufveränderung des Rheins von Neuburg getrennt. 1674 wurde der Ort französisch besetzt und war 1682 bis 1697 an Frankreich abgetreten. 1707 gelangte der Ort durch Tausch gegen sponheimische Besitzungen von der Kurpfalz an die Markgrafschaft Baden-Baden und gehörte dann zum Amt Ettlingen. Bei dessen Auflösung 1937 kam der Ort zum Bezirksamt Karlsruhe.
Am 1. Januar 1975 gaben Forchheim, Mörsch und Neuburgweier ihre Selbständigkeit auf und schlossen sich zu der neuen Gemeinde Rheinstetten zusammen.
| Jahr | Einwohnerzahlen | - | 31. Dezember 1975 | 17.936 | - | 31. Dezember 1980 | 18.814 | - | 27. Mai 1987 ¹ | 19.065 | - | 31. Dezember 1990 | 19.405 |
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| Jahr | Einwohnerzahlen | - | 31. Dezember 1995 | 20.046 | - | 31. Dezember 2000 | 20.333 | - | 30. September 2005 | 20.382 |
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Mörsch war wohl seit dem Hochmittelalter eine eigene Pfarrei. Deren Patronatsrechte kamen von den Ebersteinern 1567 an die Markgrafen von Baden. Neuburgweier gehörte wohl seit dem 15. Jahrhundert zur Pfarrei Mörsch. Im 17. Jahrhundert wurde die Pfarreien von Forchheim und Mörsch (mit Neuburgweier) vereinigt, jedoch 1907 wieder getrennt. Neuburgweier wurde erst 1962 als eine eigene Pfarrei von Mörsch abgerennt.
Die heutige Pfarrkirche von Forchheim wurde 1857/58 durch Friedrich Weinbrenner erbaut. Zur Kirchengemeinde Forchheim gehört auch die Waldkapelle "Maria Hilf" (erbaut 1950/51) in Silberstreifen. Die Pfarrkirche St. Ulrich in Mörsch wurde 1846/47 als "altchristliche Basilika" anstelle eines Vorgängerbaus erbaut. Das Veitskapelle in Neuburgweier wurde 1683 erbaut, 1726 neu errichtet und 1871 neugotisch erweitert und umgebaut. 1952 wurde die heutige katholische Kirche St. Ursula Neuburgweier erbaut. Alle drei katholischen Gemeinden gehören zum Dekanat Ettlingen des Erzbistums Freiburg.
Nach dem 2. Weltkrieg zogen auch Protestanten in die heutigen Stadtteile Rheinstettens. Sie wurden zunächst von der südlichen Nachbargemeinde Durmersheim aus betreut. Am 1. Januar 1972 wurde die Evangelische Kirchengemeinde Forchheim innerhalb des Kirchenbezirks Karlsruhe-Stadt der Evangelischen Landeskirche in Baden errichtet. Am 1. Januar 1975 wurde diese dem neu gegründeten Kirchenbezirk Alb-Pfinz zugeordnet und in Kirchengemeinde Rheinstetten umbenannt. 1979 wurde eine zweite Pfarrstelle für die Ortsteile Mörsch und Neuburgweier eingerichtet und 1984 eine eigene Pfarrgemeinde gegründet. Das evangelische Gemeindezentrum Forchheim wurde 1972 erbaut. Das Gemeindezentrum Mörsch wurde 1981 erbaut. In Neuburgweier hatten die Protestanten bereits seit 1954 nach dem Neubau der katholischen St.-Ursula-Kirche die alte St. Ursula-Kirche erhalten.
Ferner gibt es auch eine Neuapostolische Kirche in Rheinstetten.
Bürgermeister bzw. (ab 2005) Oberbürgermeister
Das Wappen wurde der Gemeinde Rheinstetten am 11. Juli 1975 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen. Es zeigt das Kreuz als Symbol des Bistums Speyer, zu dem das Gebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts kirchlich gehörte und das auch in den bisherigen Wappen von Forchheim und Mörsch abgebildet war. Die Krone ist dem alten Wappen von Neuburgweier entnommen und symbolisiert die Hl. Ursula, die Schutzpatronin der dortigen Pfarrkirche.
Seit 2004 verkehrt auch eine Autofähre über den Rhein von Neuburgweier nach Neuburg am Rhein.
Ferner befindet sich in Forchheim die "Landesanstalt für Schweinezucht", die 1977 aus der 1932 gegründeten Staatlichen Mastprüfungsanstalt und dem Staatlichen Versuchsgut entstand. Neben dieser Einrichtungen gibt es ein "Versuchsfeld für Sortenprüfung" des Landwirtschaftsamtes Augustenberg in Karlsruhe sowie des Schweinezuchtverbands Baden-Württemberg.
Das private Kolping-Kolleg Rheinstetten rundet das Schulangebot Rheinstettens ab.
Das Rathaus in Mörsch wurde 1951 erbaut.
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