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Rheinsberg
 

Wappen Karte
Wappen_Rheinsberg.png Karte_Rheinsberg_in_Deutschland.png
Basisdaten
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Bundesland: Brandenburg
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Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
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Geografische Lage:
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Höhe: 56 m ü. NN
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Fläche: 324,82 km²
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Einwohner: 9.066 (30. Juni 2005)
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Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
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Postleitzahl: 16831
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Vorwahl: 033931
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Kfz-Kennzeichen: OPR
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Gemeindeschlüssel: 12068352
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Stadtgliederung: 17 Ortsteile
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Adresse der Stadtverwaltung: Seestraße 21, 16831 Rheinsberg
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Website: www.rheinsberg.de
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Bürgermeister: Manfred Richter (SPD)

Rheinsberg ist eine Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg am Rhin. Mit einer Fläche, die etwa der Bremens oder Dresdens entspricht, gehört Rheinsberg zu den nach Fläche größten Gemeinden Deutschlands.

Berühmt wurde Rheinsberg durch das Buch "Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte" von Kurt Tucholsky und durch die Erwähnung in den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" von Theodor Fontane.

Geografie


Stadtgliederung

Die Stadt Rheinsberg besteht aus 17 Ortsteilen, die widerum teilweise sich weiter untergliedern:
  • Basdorf
  • Braunsberg
  • Dierberg
  • Dorf Zechlin
  • Flecken Zechlin
    • Alt-Lutterow
    • Neu-Lutterow
  • Großzerlang
  • Heinrichsdorf
    • Heinrichsfelde
    • Köpernitz
  • Kagar
  • Kleinzerlang
  • Linow
  • Luhme
    • Heimland
    • Repente
  • Rheinsberg
    • Beerenbusch
    • Berkholzofen
    • Charlottenau
    • Feldgrieben
    • Paulshorst
    • Schlaborn
    • Witwien
  • Schwanow
  • Wallitz
  • Zechlinerhütte
  • Zechow
    • Rheinshagen
  • Zühlen

Geschichte


Die Gegend um Rheinsberg wird schon seit Urzeiten besiedelt. Siedlungsreste wurden auf der Insel Remus im Rheinsberger See gefunden. Rheinsberg ist untrennbar mit dem Schloss und den Herrschergeschlecht der Hohenzollern verbunden. Rheinsberg-Schloss.jpgSeit den Erwerb Rheinsbergs durch den preußischen König Friedrich Wilhelm I. (Preußen) wurde das Schloss von einem Renaissancebau (von 1566) zur Residenz seines Sohnes Friedrich ausgebaut. Sie gilt als Musterbau des friderizianischen Rokokos von (G.W. von Knobelsdorff). So diente das Schloss und der Park als Vorlage für Potsdam-Sanssouci.

Durch den Um- und Ausbau des Schlosses entwickelte sich Rheinsberg immer mehr zu einer kleinen barocken Residenzstadt. 1740 brannte die Stadt nieder und wurde nach den Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wiederaufgebaut. Im Jahr 1762 wurde eine Steingutmanufaktur gegründet, die bald zu den Größten in Preußen gehörte.

Nachdem Friedrich II. König wurde, trat er das Anwesen an seinen Bruder Heinrich ab, der das Schloss bis zu seinem Tode (1802) bewohnte und weiter erweitern und umbauen ließ.

1966 wurde nahe Rheinsberg am Stechlinsee das Kernkraftwerk Rheinsberg in Betrieb genommen. Es prägte bis zu seiner endgültigen Abschaltung 1990 die Stadt als größter Arbeitgeber.

Seit dem Jahr 1968 ist Rheinsberg staatlich anerkannter Erholungsort und hofft bald Kurstadt zu werden.

Politik


Stadtrat

Der Rat der Stadt Rheinsberg besteht aus 26 Ratsfrauen und Ratsherren, und dem hauptamtlichen Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)

Städtepartnerschaften

Rheinsberg unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten :

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Rheinsberg hat eine lange kulturelle Tradition. Sie geht schon auf den damaligen Kronprinzen Friedrich zurück, der um sich bildende Künstler und Musiker versammelte. Seit 1948 gibt es mit einigen Jahren Unterbrechung die "Rheinsberger Musiktage", die jährlich zu Pfingsten veranstaltet werden. Die "Kammeroper Schloss Rheinsberg" ist ein vom Komponisten Siegfried Matthus initiiertes und geleitetes internationales Opernfestival, in dem jungen aufstrebenden Künstlern im Ergebnis eines Vorsingewettbewerbes die Möglichkeit eingeräumt wird, unter Anleitung bedeutender Mentoren Opernpartien einzustudieren und diese auch aufzuführen. Dieses Festival findet seit 1991 jährlich in den Monaten Juli/August statt. Open-Air Aufführungsorte sind das Heckentheater im Schlosspark und der Schlosshof.

Die Musikakademie Rheinsberg wurde 1991 auf Initiative von dem Komponisten Prof. Siegfried Matthus als Projekt des Kunst- und Kulturvereins Rheinsberg gegründet, mittlerweile als GmbH Landes- und Bundesakademie. Sie ist eine Arbeits-, Fortbildungs- und Begegnungsstätte für professionelle und Laienmusiker, anerkannt gemäß dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz, Mitglied im Arbeitskreis Musikalischer Bildungsstätten Deutschlands und anerkannt als Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII.

Das Kurt Tucholsky Literaturmuseum dokumentiert das literarische Schaffen des Schriftstellers durch Ausstellung und Archiv. Ständig wechselnde Ausstellungen, Vorträge, Lesungen vervollständigen den kulturellen Anspruch des Museums. Das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum wurde in das »Blaubuch« der Bundesregierung als ein "Kultureller Gedächtnisort" mit besonderer nationaler Bedeutung aufgenommen

Der 1990 gegründete Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V. will die barocke Residenzstadt und die Schlossanlage einschließlich Schlosstheater, Kavalierhaus und Schlosspark als Kulturdenkmal von historischem Rang erhalten und als künstlerisch-kulturelles Zentrum in der Mark Brandenburg weiter entwickeln. Der Verein fördert die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Musikakademie Rheinsberg, ist in beiden GmbH Gesellschafter und arbeitet in diesen Gremien mit. Weitere Arbeitsziele sind die Förderung des des Schlossmuseums und des Parks, des Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums und der Galerie für Bildende Kunst, der Bibliothek sowie die Durchführung des Fridericianischen Symposiums und der Langen Nacht der Künste.

Museen

Rheinsberg_Denkmal_Kronprinz_Friedrich.jpg | Rheinsberg_Grab_Heinrichs_im_Schlosspark.jpg

In der DDR Diabetiker-Klinik, jetzt Museum und Kurt Tucholsky-Literaturmuseum. Im ehemaligen Kavalierhaus ist seit 1991 die Bundes- und Landesmusikakademie untergebracht, welche das Schlosstheater betreibt.

Bauwerke

Stadtschreiber von Rheinsberg

Die Stadt vergibt ein fünfmonatiges Stipendium in Höhe von 6.000 Euro, verbunden mit einer Unterkunft in der Rheinsberger Stadtschreiberwohnung.

Preisträger bisher waren: Giwi Margwelaschwili, Barbara Köhler (1995); Bert Papenfuß, Wolfgang Hilbig (1996); Judith Kuckart, Rajvinder Singh (1997); Peter Brasch, Inka Bach, (1998); Annett Gröschner, Stefan Tontic (1999); Thilo Köhler, Thomas Hartwig (2000); Katja Lange-Müller, Jürgen Israel (2001); Michael Wildenhain, Christina Mansfeld (2002); Eberhard Häfner, Gerhard Falkner (2003); Martin Hoffmann, Brigitte Struzyk (2004); Thorsten Becker, Uwe Kolbe (2005)

Wirtschaft und Infrastruktur


Ansässige Unternehmen

Siehe auch: Radwege in Brandenburg,

Weblinks


Ort in Brandenburg

Rheinsberg | Rheinsberg | Rheinsberg

 

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