| Rhön-Klinikum AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| Gegründet | 1973 |
| Firmensitz | Bad Neustadt an der Saale, Deutschland |
| Schlüsselpersonen | |
| Mitarbeiter | 21.226 |
| Branche | Gesundheitswesen |
| Geschäftsbereiche | |
| Webseite | http://www.rhoen-klinikum-ag.com |
Er eröffnete eine psychosomatische Klinik und gründete ein gemeinnütziges Projekt zur Fortbildung von Aussiedlern, um die Appartments auszulasten. Anfang der 1980er Jahre reagierte er auf Engpässe im Bereich der Herzchirurgie und etablierte eine Herzklinik. Nach diesem Knappheitsprinzip folgten eine Handchirurgie und eine Spezialklinik für Schädel-Hirn-Verletzte. Bei der Planung der Kliniken wurde das Kerngeschäft - Operationssäle und Intensivstationen - in Neubauten etabliert und die Betontürme als Bettenhäuser genutzt. Die Einzelappartments wurden dabei in Zweibettzimmer umgewandelt.
Die GmbH wurde 1988 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und als erstes Unternehmen der Branche an der Frankfurter Börse notiert. Dieser Börsengang erfolgte am 27. November 1989, die Aktien des Unternehmens werden im MDAX gehandelt. Diese Klinikkette betreibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt (03.03.2005) 45 Kliniken in ganz Deutschland mit ca. 12 000 Betten, acht der Standorte sind akademische Lehrbetriebe. Zum Zeitpunkt des Börsenganges der Rhön-Klinikum AG hatte das Unternehmen 670 Mitarbeiter und einen Umsatz von 50 Millionen Euro, zum Abschluss des Geschäftsjahres 2004 waren 14.977 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz betrug 1,045 Milliarden Euro, was auf die expansive Geschäftspolitik des Unternehmens verweist. Gewachsen ist die Rhön- Klinikum AG in dieser Zeit primär durch Übernahmen öffentlicher Häuser.
Der Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG ist u.a. mit Karl Lauterbach, MdB der SPD-Fraktion sowie Brigitte Mohn, Gütersloh, besetzt.
Am 17. Dezember 2005 gab der Konzern bekannt, als erstes Privatunternehmen in Deutschland eine gesamte Universitätsklinik zu übernehmen: Für 112 Millionen Euro wurde der Verkauf der Unikliniken von Gießen und Marburg vom Land Hessen und der Rhön-Klinikum AG vereinbart.
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