| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Stadt Reutlingen.png | Reutlingen-Position.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Region: | Neckar-Alb |
| Landkreis: | Reutlingen |
| Gemeindeart: | Große Kreisstadt |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 380 m ü. NN (Stadtmitte) |
| Fläche: | 87,06 km² |
| Einwohner: | 112.099 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.288 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 72701-72770 (alt: 7410) |
| Vorwahlen: | 07121, 07072 und 07127 |
| Kfz-Kennzeichen: | RT |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 15 061 |
| Stadtgliederung: | Kernstadt und 12 Stadtteile mit Ortschaftsrecht |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 22 72764 Reutlingen |
| Offizielle Website: | www.reutlingen.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeisterin: | Barbara Bosch (parteilos) |
Die ehemalige Freie Reichsstadt und spätere württembergische Oberamts- beziehungsweise Kreisstadt überschritt 1989 die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde damit zur bislang jüngsten der insgesamt 9 Großstädte Baden-Württembergs. Heute ist Reutlingen die neuntgrößte Stadt in Baden-Württemberg und nach Stuttgart, Heilbronn und Ulm die viertgrößte Stadt des Landesteils Württemberg.
Reutlingen gehört mit dem näheren Umland zum südlichen Bereich der Metropolregion Stuttgart. Innerhalb der Region Neckar-Alb bildet Reutlingen zusammen mit der westlichen Nachbarstadt Tübingen das Oberzentrum, eines von derzeit 14 in Baden-Württemberg. Für die Städte und Gemeinden Eningen unter Achalm, Lichtenstein, Pfullingen, Pliezhausen, Sonnenbühl, Walddorfhäslach und Wannweil übernimmt Reutlingen auch die Aufgaben des Mittelbereichs.
Pliezhausen, Neckartenzlingen¹, Bempflingen¹, Riederich, Metzingen, Eningen unter Achalm, Pfullingen, Sonnenbühl, Mössingen², Gomaringen², Kusterdingen², Wannweil und Kirchentellinsfurt²
Die 12 Ortschaften beziehungsweise Bezirke der Stadt Reutlingen:
Betzenried, Burgholz, Georgenberg, Hohbuch, Katzensteg, Orschel-Hagen, Oststadt, Ringelbach, Römerschanze, Schafstall, Storlach, Vochezenholz und Voller Brunnen.
Die erste sesshafte Besiedlung auf dem Gebiet des heutigen Reutlingen wird um das 4./5. Jahrhundert nach Christus angenommen. Um das Jahr 1030 begann Graf Egino mit dem Bau einer Burg auf dem Gipfel des „Hausbergs“ von Reutlingen, der Achalm (706 m ü. NN.). Von dieser Burg, die im 15. Jahrhundert zerfiel und während des 30-jährigen Krieges vollends geschleift wurde, existieren heute nur noch rudimentäre Fundamente. Ein 1838 wieder aufgebauter Bergfried bietet heute als Aussichtsturm auf dem Gelände der Ruine einen Rundblick über die Stadt und den Rand der Schwäbischen Alb sowie das Albvorland.
Der Name Reutlingens wurde zuerst im sogenannten Bempflinger Vertrag erwähnt, der auf das Jahr 1089/1090 datiert wird. Evangelische_Marienkirche_Reutlingen.JPG, im Zentrum Reutlingens]] 1180 erhielt Reutlingen das Marktrecht und zwischen 1220 und 1240 kam der Stadtstatus dazu. Die militärisch befestigte Stadtmauer, die bis heute in Teilen erhalten ist, wurde errichtet. Zwischen 1247 und 1343 wurde die Marienkirche im gotischen Stil erbaut. Diese monumentale Kirche ist heute ein weithin sichtbares, prägendes Wahrzeichen der Stadt und eine ihrer bedeutendsten Sehenswürdigkeiten.
Nach Beginn der Lutherischen Reformation wurde Reutlingen ab 1519 unter dem prägenden Einfluss des protestantischen Pfarrers und Predigers Matthäus Alber zu einer Hochburg der evangelischen Glaubenslehre im südwestdeutschen Raum.
Ab 1519 predigte der „Luther Schwabens“, Matthäus Alber, in Reutlingen nach den Lehren von Martin Luther. Bis ins 20. Jahrhundert war Reutlingen eine Hochburg des Protestantismus. Die Stadt gehörte 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) am Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens. Nürnberg und Reutlingen waren die zwei Reichsstädte, die sich 1530 durch Unterzeichnung der Confessio Augustana in Augsburg zur Lehre Luthers bekannten. Über lange Zeit war das Privileg, das Bürgerrecht der Stadt erwerben zu können, Protestanten vorbehalten. Juden wurden bis in die 1860er Jahre gänzlich aus der Stadt verbannt.
Katholiken wurden allenfalls als Dienstboten geduldet. Nach dem Übergang an das neue Königreich Württemberg 1802 wurde die Stadt Sitz eines Dekanats der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und ab 1824 gab es ein Generalat bzw. eine Generalsuperintendentur Reutlingen, die jedoch zunächst ihren Sitz in Stuttgart hatte. Aus der letzteren wurde 1924 die Prälatur (auch „Sprengel“) Reutlingen, welcher der Prälat („Regionalbischof“) vorsteht, der heute in Reutlingen seinen Sitz hat. Alle heutigen Kirchengemeinden im Reutlinger Stadtgebiet gehören zu dem 1802 errichteten Dekanat bzw. dem später errichteten Kirchenbezirk.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt, doch nahm deren Zahl nur sehr langsam zu. 1823 wurde die erste katholische Gemeinde gegründet. Um 1900 waren von den 21.000 Einwohnern nur 1.700 katholisch. Die Glieder der katholischen Gemeinden gehören heute zum Dekanat Reutlingen der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Vor der Reformation gehörten die Katholiken zum Bistum Konstanz.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde Reutlingen unter Kaiser Maximilian II. zur Freien Reichsstadt erhoben, und gewann damit eine nur dem Kaiser des „Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation)“ verantwortliche Autonomie, die einem eigenen staatsrechtlichen Status gleichkam, der bis 1802 existierte. Der Marktbrunnen Reutlingens mit einer Statue Maximilians erinnert bis in die Gegenwart an die Erhebung der Stadt zu diesem Status.
Im Jahr 1726 wurde Reutlingen von der größten Katastrophe seiner Geschichte heimgesucht, als ein Stadtbrand 80% der Wohnhäuser und die meisten öffentlichen Gebäude zerstörte, wodurch etwa 1200 Familien obdachlos wurden.
In Folge der napoleonischen Hegemonie in den meisten Ländern der Heiligen Römischen Reichs wurde die Stadt 1802 gegen ihren Widerstand Teil des damaligen Herzogtums und späteren Königreichs Württemberg, wodurch sie den Status der Freien Reichsstadt verlor. Zum reichsstädtischen Gebiet gehörten bis dahin neben der eigentlichen Stadt Reutlingen auch die Dörfer Betzingen, Bronnweiler, Ohmenhausen, Wannweil, Stockach und Ziegelhausen. (Bis 1648 gehörte auch Gomaringen mit Hinterweiler zur Reichsstadt, doch wurden beide Orte seinerzeit durch die - nach dem Dreißigjährigen Krieg - überschuldete Reichsstadt an Württemberg verkauft). Nach 1802 wurde Reutlingen Sitz eines württembergischen Oberamtes, die reichsstädtischen Dörfer wurden zu selbständigen Gemeinden. Reutlingen1918.jpg Bei der bürgerlichen Märzrevolution von 1848 war Reutlingen als immer noch gedemütigte freie Stadt, bezogen auf die Situation im Königreich Württemberg, wo die Revolution wegen der frühen Zugeständnisse des Königs insgesamt eine vergleichsweise unblutige Entwicklung nahm, vorne dabei und suchte den Konflikt mit der württembergischen Obrigkeit.
Die Industrialisierung der Stadt kam erst langsam in Gang, jedoch sehr intensiv nach Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke nach Plochingen („Neckar-Alb-Bahn“) 1859.
Nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 wandelte sich Reutlingen schnell von einer sozialistisch geprägten in eine vom Nationalsozialismus dominierte Stadt. Der Gemeinderat und die öffentliche Verwaltung wurde von den Nationalsozialisten gleichgeschaltet, die Gewerkschaftshäuser besetzt, Arbeiterorganisationen aufgelöst.
Von Anfang an hatten die in Reutlingen lebenden ethnischen und religiösen Minderheiten, unter ihnen etwa 10 Sinti-Familien und über 100 Menschen jüdischen Glaubens unter der Ausgrenzung, schließlich der Verfolgung bis hin zur Ermordung zu leiden. Erst seit der Einführung der Gewerbefreiheit in den 1860er Jahren waren nach etwa 350jähriger Verbannung der Juden aus der Stadt wieder einige jüdische Familien in Reutlingen sesshaft geworden. In den 1930er Jahren waren es vor allem Gewerbetreibende unter ihnen, die durch die Boykottmaßnahmen der Nationalsozialisten getroffen wurden. Ab Mitte der 1930er Jahre kam es zur sogenannten „Arisierung“ jüdischer Betriebe auch in Reutlingen. 1942 gab es offiziell keine Juden mehr in der Stadt. Etwa 30 bis 40 von ihnen waren bereits vor dem 2. Weltkrieg emigriert, unter ihnen auch der vormalige Besitzer eines der größten Einzelhandelskaufhäuser in der Stadtmitte, Samuel Kahn. Zwischen 50 und 70 Reutlinger Jüdinnen und Juden wurden in den Vernichtungslagern im Rahmen des Holocaust ermordet. Nur von 8 ist bekannt, dass sie die Qualen der KZs überlebten. Ebenso hart traf es die in Reutlingen lebenden Sinti. Die meisten von ihnen wurden im August 1944 in Auschwitz-Birkenau umgebracht.
Politische NS-Gegner wurden oftmals im Konzentrationslager Heuberg bei Meßstetten interniert. Von dort wurden einige nach desen Auflösung in größere Konzentrationslager verlegt, darunter auch der vormalige Reutlinger KPD-Bezirksvorsitzende Fritz Wandel, der bis zum Kriegsende Gefangener im KZ Dachau war. Unmittelbar nach dem Krieg war er neben anderen zusammen mit Oskar Kalbfell, der als SPD-Mitglied einer Reutlinger Widerstandsgruppe um Georg Allmendinger im Untergrund angehört hatte, an entscheidender Stelle beim demokratischen Wiederaufbau der Stadt beteiligt.
In der Zeit des Nationalsozialismus änderte sich auch einiges in der Verwaltung: Aus dem Oberamt Reutlingen ging 1934 der Landkreis Reutlingen hervor. Ein Jahr später schied die Stadt Reutlingen aus dem Landkreis Reutlingen aus und wurde Stadtkreis. 1938 wurde der Landkreis Reutlingen um einige Gemeinden des aufgelösten Landkreises Urach erweitert.
Am Ende des NS-Regimes wurde Reutlingen im Zweiten Weltkrieg mit vier Luftangriffen schwer in Mitleidenschaft gezogen, rund 25 Prozent des Gebäudebestandes wurden vernichtet. Um weitere Zerstörungen zu vermeiden, übergab im April 1945 Oskar Kalbfell in einer beherzten Aktion den anrückenden französischen Truppen die Stadt.
1945 wurde die Stadt unter französischer Besatzung wieder Teil des Landkreises Reutlingen und zur „unmittelbaren Kreisstadt“ erklärt. Der Wiederaufbau Reutlingens und seine Demokratisierung ist eng mit dem Namen Kalbfells verbunden, der als erster demokratisch gewählter Oberbürgermeister der Stadt nach dem 2. Weltkrieg die politische Geschichte Reutlingens bis 1973 prägte.
Seit Inkrafttreten der Gemeindeordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg zum 1. April 1956 ist Reutlingen Große Kreisstadt.
1984 war Reutlingen Gastgeber der fünften Landesgartenschau Baden-Württemberg.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
|---|---|---|
| 1. April 1907 | Betzingen | ? |
| 1. April 1939 | Sondelfingen | ? |
| 1. April 1949 | Ohmenhausen | ? |
| 1. Januar 1971 | Bronnweiler | 119 |
| 1. Januar 1971 | Gönningen | 1.568 |
| 1. Januar 1971 | Oferdingen | 317 |
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
|---|---|---|
| 1. Januar 1971 | Reicheneck | 226 |
| 1. Januar 1972 | Altenburg | 261 |
| 1. Januar 1972 | Degerschlacht | 175 |
| 1. April 1972 | Sickenhausen | 262 |
| 1. Januar 1974 | Rommelsbach | 370 |
| 1. Januar 1975 | Mittelstadt | 684 |
1907 hatte Reutlingen 25.000 Einwohner, bis 1952 verdoppelte sich diese Zahl auf 50.000. Im Jahre 1988 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, was sie zur Großstadt machte. Im Juni 2004 betrug der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung nach Angaben der Stadtverwaltung 15,2 Prozent (16.541 Personen). Die meisten Ausländer kamen aus der Türkei (3.046), Griechenland (2.969), Italien (2.050), Kroatien (1.642) sowie Bosnien und Herzegowina (1.132). Ende Dezember 2004 lebten in Reutlingen nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg 112.229 Menschen mit Hauptwohnsitz - historischer Höchststand.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1733 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1300 | 4.500 |
| 1347 | 5.000 |
| 1542 | 5.420 |
| 1600 | 5.043 |
| 1659 | 4.376 |
| 1733 | 6.663 |
| 7. Dezember 1803 ¹ | 7.798 |
| 1. November 1822 ¹ | 9.475 |
| 3. Dezember 1846 ¹ | 12.660 |
| 3. Dezember 1849 ¹ | 12.659 |
| 3. Dezember 1852 ¹ | 12.410 |
| 3. Dezember 1855 ¹ | 12.367 |
| 3. Dezember 1858 ¹ | 12.729 |
| 3. Dezember 1861 ¹ | 13.449 |
| 3. Dezember 1864 ¹ | 13.420 |
| 3. Dezember 1867 ¹ | 13.781 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1. Dezember 1871 ¹ | 14.237 |
| 1. Dezember 1875 ¹ | 15.246 |
| 1. Dezember 1880 ¹ | 16.609 |
| 1. Dezember 1885 ¹ | 17.319 |
| 1. Dezember 1890 ¹ | 18.542 |
| 2. Dezember 1895 ¹ | 19.822 |
| 1. Dezember 1900 ¹ | 21.494 |
| 1. Dezember 1905 ¹ | 23.848 |
| 1. Dezember 1910 ¹ | 29.763 |
| 1. Dezember 1916 ¹ | 25.691 |
| 5. Dezember 1917 ¹ | 25.355 |
| 8. Oktober 1919 ¹ | 28.891 |
| 16. Juni 1925 ¹ | 30.501 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 33.204 |
| 17. Mai 1939 ¹ | 38.885 |
| 31. Dezember 1945 | 36.562 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 29. Oktober 1946 ¹ | 36.785 |
| 13. September 1950 ¹ | 45.735 |
| 25. September 1956 ¹ | 60.481 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 67.407 |
| 31. Dezember 1965 | 73.375 |
| 27. Mai 1970 ¹ | 79.534 |
| 31. Dezember 1975 | 95.289 |
| 31. Dezember 1980 | 95.456 |
| 31. Dezember 1985 | 97.030 |
| 25. Mai 1987 ¹ | 98.853 |
| 31. Dezember 1990 | 103.687 |
| 31. Dezember 1995 | 108.565 |
| 31. Dezember 2000 | 110.650 |
| 30. Juni 2005 | 112.099 |
Nach dem Zweiten Weltkrieg regiert Oskar Kalbfell (SPD) die Stadt unumstritten bis 1972 als Oberbürgermeister.
Kalbfell folgt der ehemalige Landrat des Altkreises Münsingen, Dr. Manfred Oechsle (CDU), mit dem ebenfalls eine Ära beginnt, die mit der Wahl von Dr. Stefan Schultes (CDU) im April 1995 endet. Bei der jüngsten Oberbürgermeisterwahl 2003 musste Dr. Schultes sein Amt für die bisherige beigeordnete Bürgermeisterin von Fellbach, die von der SPD favorisierte parteilose Barbara Bosch, räumen, die nunmehr die Geschicke der Stadt lenkt.
Der Adler ist das Symbol der Reichsfreiheit, welche die Stadt Reutlingen bis 1802 inne hatte, bevor sie zum Herzogtum Württemberg, dem späteren Königreich, kam. Der Reichsadler tauchte im 15. Jahrhundert auf einem schwarz-rot-silbernem Schildfuß auf. Später wurde ein zweifach geteilter Schild zwischen den Fängen des Adlers hinzugefügt. Dieser wurde danach teils alleine, teils mit Adler verwendet. Ab dem 17. Jahrhundert wurde der Schild meist als Brustschild dargestellt. Die Stadtfarben wechselten mehrmals, doch sind die heutigen Farben inzwischen schon sehr lange gebräuchlich.
Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) nutzbar, hierbei befindet sich Reutlingen in der Wabe 220.
Die Stadt Reutlingen ist Träger von vier allgemeinbildenden Gymnasien: Albert-Einstein-Gymnasium] (AEG), Isolde-Kurz-Gymnasium (IKG), Johannes-Kepler-Gymnasium (Kepi) und Friedrich-List-Gymnasium (FLG). Ein weiteres Gymnasium findet sich im Bildungszentrum Nord (BZN), das neben dem Gymnasium auch eine Realschule und eine Hauptschule umfasst. Ferner gibt es zwei weitere Realschulen (Eichendorff- und Hermann Hesse Realschule), neun Grund- und Hauptschulen (Eduard-Spranger-Schule, Gerhart-Hauptmann-Schule, Hermann-Kurz-Schule, Hoffmann-Schule Betzingen, Matthäus-Beger-Schule, Mörike-Schule Sondelfingen, Rossberg-Schule Gönningen, Schillerschule Orschel-Hagen und Wald-Schule Ohmenhausen), neun selbständige Grundschulen (Auchtert-Grundschule, Friedrich-Silcher-Schule Sickenhausen, Grundschule Mittelstadt, Grundschule Oferdingen, Grundschule Rommelsbach, Hof-Grundschule Altenburg, Hohbuch-Grundschule, Jos-Weiß-Schule und Römerschanz-Grundschule) und zwei Förderschulen (Bodelschwingh-Schule und Gutenberg-Schule).
Der Landkreis Reutlingen ist Träger der vier Beruflichen Schulen (Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Gewerbliche Schule I, Kerschensteinerschule Gewerbliche Schule II, Laura-Schradin-Schule - Hauswirtschaftliche Schule und Theodor-Heuss-Schule - Kaufmännische Schule) sowie der Erich-Kästner-Schule für Sprachbehinderte mit Schulkindergarten, der Peter-Rosegger-Schule für Geistigbehinderte und des Schulkindergartens für Lernbehinderte.
Zahlreiche Privatschulen runden das schulische Angebot in Reutlingen ab. Es bestehen ein Abendgymnasium, eine Abendrealschule Kolpinghaus, die Christian-Morgenstern-Schule, die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik, die Berufliche Heimsonderschule, die Fachschule für Ergotherapie der Volkshochschule, die Freie Evangelische Schule Reutlingen (FES- Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule), die Freie Georgenschule (einheitliche Volks- und Höhere Schule - Freie Waldorfschule), die Carlo-Schmid-Haus Förderberufsfachschule des Internationalen Bundes, die Ita-Wegman-Schule für Erziehungshilfe, das Lederinstitut Gerberschulen Reutlingen, die Oberlinschule für Erziehungshilfe, die Private Sonderberufsschule der Gustav-Werner-Stiftung, die Schule für Pflegeberufe des Klinikums am Steinenberg, ein Schulkindergarten für Geistig- u. Körperbehinderte, ein weiterer Schulkindergarten für Geistigbehinderte, die St.-Wolfgang-Schule GHS Freie Katholische Schule, die Werkstattschule e.V. - Schule für Erziehungshilfe und Private einjährige Sonderberufsfachschule sowie die Wilhelm-Maybach-Schule Förderberufsschule.
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