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Zuerich Kantonsspital Notaufnahme.jpg]] Die Notaufnahme (auch Rettungsstelle, Notfallaufnahme oder Notfallambulanz) ist eine Anlaufstelle im Krankenhaus zur Akutversorgung und ist Teil der Notfallmedizin. Jedes Krankenhaus (Ausnahme: Privatkliniken, Rehabilitations-Krankenhäuser) verfügt über eine Notaufnahme, die rund um die Uhr geöffnet ist und in der medizinische Hilfe geleistet wird.

In den östlichen Bundesländern Deutschlands ist statt "Notaufnahme" der Begriff Rettungsstelle weiter verbreitet, und im Westen sowie in Österreich wird der Begriff Notaufnahme (auch Notfall-Ambulanz oder Notfallaufnahme) häufiger verwendet. Manchmal fungieren auch die Polikliniken der Krankenhäuser außerhalb der Dienstzeiten als Notaufnahmen.

In einer Notaufnahme werden nur Notfälle behandelt. Es erfolgt dort weder eine gewöhnliche ambulante Betreuung, noch werden Krankschreibungen ausgestellt. Die Patienten werden nicht unbedingt in der Reihenfolge ihres Eintreffens sondern nach Dringlichkeit behandelt. Die richtige Einschätzung und Einstufung (sog. Triage) der Patienten ist daher eine sehr wichtige Maßnahme in der Notaufnahme. Dazu werden von jedem Patienten die Vitalparameter (z.B.: Blutdruck, Puls, Atemfrequenz) und oft auch zusätzliche Werte wie die Sauerstoffsättigung oder die Herzfrequenz gemessen bzw. bereits vorliegende Messdaten und Angaben des Rettungspersonals berücksichtigt.

Manche Notaufnahmen verfügen zusätzlich über eine eigene Station, in der länger dauernde Behandlungen durchgeführt werden und Patienten, bei denen eine stationäre Aufnahme medizinisch notwendig ist, auf ein freies Bett warten.

In jedem Fall muss nach Stabilisierung eines Patienten von den Ärzten der Notaufnahme entschieden werden, ob es nötig ist, einen Patienten im Krankenhaus stationär zu behalten oder ihn aus der Notaufnahme zu entlassen. Gegebenenfalls besteht auch noch die Möglichkeit, den Patienten zeitweilig in einer Tagesklinik zur weiteren Beobachtung unterzubringen (etwa bei manchen Fällen von Unterzuckerung). Wird ein Patient entlassen, fordert das Krankenhauspersonal oft einen Krankentransportwagen an, um diesen sicher nach Hause bringen zu lassen.

Neben den interdisziplinären Notaufnahmen, in denen alle medizinischen Fachrichtungen behandelt werden, gibt es auch fachspezifische Notaufnahmen, die nur unfallchirurgische (Bsp.: Knochenbruch) oder internistische (Bsp.: Herzinfarkt) Notfälle entgegennehmen. Deshalb sollte die Entscheidung über die Wahl eines geeigneten Krankenhauses dem Rettungspersonal überlassen werden.

Zu den speziellen Notaufnahmen zählen heutzutage auch Trauma-Zentren. Sie sind personell und von der Ausstattung (Schockraum) auf Schwerstverletzte eingerichtet. Die Überlebenschancen und der Behandlungserfolg sind in einem spezialisierten Trauma-Center gegenüber gewöhnlichen chirurgischen Notaufnahmen als signifikant höher anzusehen.

Mit den sogenannten Stroke-Units gibt es in vielen Notaufnahmen eine weitere einschlägige Einrichtung, die auf die Behandlung von Schlaganfall-Patienten ausgerichtet ist.

Weblinks


  • http://www.traumaregister.de

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