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Die Restseitenbandmodulation ist eine Variante der Amplitudenmodulation. Sie gestattet eine Übertragung mit kleiner Bandbreite bei höherer Signalqualität und geringem Schaltungsaufwand für den Demodulator. Dazu wird im Sender über ein Filter nach dem Modulator eines der beiden Seitenbänder bis auf einen Rest unterdrückt. Die Trägerschwingung wird nur mit verminderter Leistung übertragen und das zweite Seitenband wird nicht gedämpft. Somit kann sie als "teilweise" Einseitenbandmodulation beschrieben werden. (Bei der Einseitenbandmodulation wird eine Seitenband und der Träger komplett ausgefiltert.)

Die Restseitenbandmodulation wird angewandt wenn die Seitenbänder nah an der Trägerfrequenz liegen oder überlappen. Dies tritt auf, wenn das auf die Trägerfrequenz aufmodulierte Signal Anteile niedriger Frequenz enthält oder Gleichspannungsanteile übertragen werden sollen.

Im Zusammenspiel mit einem im Empfänger benutzen Bandfilter mit einer speziellen Flankenform (Nyquist-Flanke) kann die Signalverarbeitung, insbesondere bei niedrigen Modulationsfrequenzen, optimiert werden. Eine Anwendung ist z.B. das amplitudenmodulierte Bildsignal bei der drahtlosen Fernsehübertragung.

Vestigial sideband modulation

Nachrichtentechnik

 

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