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Der Requisiteur / die Requisiteurin (Duden: franz. für Verwalter der Requisiten; Requisit = Zubehör) arbeitet sowohl im Film als auch im Theater. Er ist verantwortlich für die Beschaffung von Requisiten, also Kleingegenstände, Möbel, Einrichtungsgegenstände aller Art und besorgt und kümmert sich alles von der Büroklammer bis zum Maschinengewehr. Er sollte das Wissen besitzen, wie dieser Gegenstand damals und heute eingesetzt wird.

Die Räume, in denen die Gegenstände aufbewahrt und verwaltet werden, werden üblicherweise als Requisitenkammer oder -lager bezeichnet.

Seine unmittelbaren Ansprechpartner sind Bühnen- bzw. Szenenbildner und das Regieteam.

Aufgabenbereiche im Film


Im deutschsprachigen Film ist es allgemein so, daß die nach Absprache mit den Szenenbilder zur Einrichtung der Sets notwendigen Einrichtungsgegenstände, Möbel, Requisiten etc. von der sogenannten Außenrequisite besorgt werden. Dieser Person stehen meist Fahrer und diverse Helfer zur Seite (zum Möbeltragen, Einpacken, Zusammenbauen, Sortieren, etc.). Bei technisch aufwändigeren Spielfilmen kann es auch vorkommen, daß mehrere Außenrequisiteure an einem Film arbeiten, und sich die Arbeit themenmäßig aufteilen: Eine Person kümmert sich nur um Waffen, eine andere nur um Kutschen und Pferde, wieder eine andere nur um Kleinrequisiten, ...

Während des Drehs sorgt die Innenrequisite dafür, daß die Requisiten ihrer Art entsprechend behandelt und bedient werden, sie achtet auf den Anschluss (Film), sie schenkt alkoholfreien Wein in Gläser, sie leitet den szenenbildnerischen Umbau des Sets für die nächste Einstellung. Bei aufwändigen Szenen mit vielen Komparsen im Bild stehen Helfer zur Verfügung, für spezielle Umbauten (Setwand rollt weg, Zimmerdecke wird abgehoben, etc.) gibt es ein eigenes kleines Bauteam für den Drehtag.

Berufsverbände

Berufsverbände für Requisiteure sind die Vereinigung Hamburger Requisiteure (VHR) sowie der Verband der Requisiteure NRW e.V. (VdR).

Siehe auch


Filmberuf | Theater

 

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