Als ein Repertorium bezeichnet man im Archivwesen ein handschriftliches oder auch maschinengeschriebenes Verzeichnis der Archivalien eines Archivbestands. In der deutschen Sprache wird es häufig als Findbuch bezeichnet (Karteien und Repertorien bilden die sogenannten Findmittel oder Findhilfen, Ergebnisse der archivischen Erschließung oder Verzeichnung). Der Begriff ist abgeleitet von dem lateinischen "reperio", das mit (auf)finden, entdecken, ermitteln übersetzt werden kann.
Findmittel werden heute zunehmend als Datenbanken erstellt und im Internet bereitgestellt.
Im akademischen Sprachgebrauch bezeichnet man auch umfassende Verzeichnisse als Repertorien. Auch als Zeitschriftentitel begegnete der Begriff Repertorium vor allem im 19. Jahrhundert gelegentlich (Beispiel: das von Emil Jacobsen herausgegebene Chemisch-technische Repertorium).
Generallandesarchiv_Repertoriensaal.jpg gibt es einen eigenen Raum, in dem die Findmittel des Archivs aufgestellt sind.]]
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"Repertorium".
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