| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Rendsburg.png | Karte Rendsburg in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Rendsburg-Eckernförde |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 5-10 m ü. NN |
| Fläche: | 23,72 km² |
| Einwohner: | 28.469 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.200 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 24755 - 24768 |
| Vorwahl: | 04331 |
| Kfz-Kennzeichen: | RD |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 58 135 |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Gymnasium 4 24768 Rendsburg |
| Offizielle Website: | www.rendsburg.de |
| E-Mail-Adresse: | buergerbuero@rendsburg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Andreas Breitner (SPD) |
In unmittelbarer Nähe von Rendsburg befinden sich die Naturparks Hüttener Berge (10 km), Westensee (20 km) und Aukrug (15 km). Rendsburg liegt an einer im Mai 2004 eröffneten neuen touristischen Ferienstraße: Die Deutsche Fährstraße – von Bremervörde bis Kiel – verbindet rund 50 verschiedene Fähren, Brücken, Schleusen, Sperrwerke und maritime Museen.
Die Rendsburger Hochbrücke wurde zwischen 1911 und 1913 aus Stahl gefertigt. Über diese Eisenbahn-Hochbrücke über den Nord-Ostseekanal wird beinahe der gesamte Nord-Süd-Bahnverkehr in Schleswig-Holstein abgewickelt. Von der Eisenbahnbrücke herab genießen Reisende den besten Überblick über die Stadt und die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Unter der Brücke findet man eine der deutschlandweit zwei von weltweit acht Schwebefähren.
Dank nur geringer kriegsbedingter Schäden (1939 bis 1945) blieb die Kreisstadt des alten Landkreises Rendsburg in ihrer gewachsenen Bausubstanz und Baugeschichte bis in die 1950er Jahre erhalten. So erschloss sich sowohl dem Bürger als auch dem Besucher ein kreisstädtisches Kleinod mit deutscher und dänischer Vergangenheit, das aus städtebaulicher Geschichte heraus vor allem durch drei (Stadtteil-)bereiche auf sich aufmerksam machte:
Die Altstadt entlang der Ober- und Untereider mit dem Zentrum um die Marienkirche, dem Altstädter Markt und dem Schiffbrückenplatz.
Die Neustadt, das so genannte Neuwerk, umfassend die südlich der Untereider gelegene barocke Stadterweiterung mit dem hierin zentral gelegenen Paradeplatz, der Garnisonskirche (inzwischen umbenannt in Christkirche) und dem Arsenal.
Die historisierend angelegten Straßenzüge sowie Neubaugebiete entlang der geschleiften Wall- und Befestigungsanlangen. Explizit hier Kasernenanlagen, Bürger- und Verwaltungsbauten der wilhelminischen Ära. Städte wachsen, sie verändern sich, denn die Zeit(en) geht weiter – ohne Frage ein Phänomen, um das niemand herum kommt und welches ohne Unterlass seinen Fortgang haben wird. Und trotzdem: in den 1960er und 1970er Jahren fielen die Stadt und ihr Stadtbild dem Bewusstsein einer gewünschten und gewollten Modernisierung des Stadtbildes zum Opfer. Der graue Zeitgeist von Wasch- und Sichtbeton hatte auch in dieser Stadt seinen erdrückenden Einzug gehalten. Die verantwortlichern Stadtväter entwickelten eine rücksichtslose neue Verkehrsführung, welche die alte Bausubstanz vielerorts für immer vernichtete. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Abrissbirnen der 1960er und frühen 1970er Jahre in vielen deutschen Städten oft mehr zerstörten, als es der Bombenterror eine Generation zuvor vermochte. Jedoch gab und gibt es keinen Anlass anzunehmen, dass sich Rendsburg schlechter entwickelt hätte, wäre man seinerzeit behutsamer und mit etwas mehr Feingefühl an eine “andere“ oder “bessere“ städtische Weiterentwicklung herangegangen.
So sind im Bereich von Gebäuden und Gebäudekomplexen beispielsweise für immer verloren gegangen die Train-Kaserne, das Alte Gymnasium, die Holsten-Schule, die alte Sparkasse, die alte Feuerwache, Green`s Hotel und daneben das Bahnhofshotel, die alte Katholische Kirche, das alte Kreiskrankenhaus und das alte Gefängnis sowie etliche Wohnhäuser, die lediglich im Wege standen. Als städtebauliche Struktur haben sich in Erscheinung und Stil nahezu 100 % verändert die Baron- und Herrenstraße, der Röhlingplatz sowie der Roggeplatz (ehemals Bahnhofsvorplatz), der Jungfernstieg, die Holstenstraße und die Materialhofstraße. Technische Errungenschaften wie die Drehbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal und die Gasbehälter der Stadtwerke sind ebenfalls (letzteres erst kürzlich) dem Abriss zum Opfer gefallen.
Nahezu alle hier aufgeführten vernichteten Obliegenschaften hätten bei guter Konzeption und Ideengebung einer neuen und durchaus auch modernen Bestimmung übergeben werden können. Nicht immer ist der Zeitgeist an Versäumtem schuld, auch das Nicht-Wollen trägt bzw. trug dazu bei, dass eine Stadt wie Rendsburg Teile seiner Geschichte, Teile seines Gesichtes und Teile seiner Wurzeln für immer verloren hat. Die Einsicht des behutsameren Umganges zum Thema Sanierung kam spät, und für diese Stadt zuweilen sehr spät – immerhin aber wurden weitere Abrisspläne alsdann zu den Akten gelegt, sodass dem Besucher heute doch noch einige alte Ansichten erhalten geblieben sind. Nichtsdestotrotz sind Lücken entstanden, die demjenigen wehtun, der diese Stadt noch in alter Form kennenlernen durfte. Derjenige weiß um die verlorene(n) Struktur(en), und derjenige erinnert sich an die Tränen beim Anblick des Abrisses großer, alter und stadtverwurzelter Häuser, die diese Stadt einstmals auch ausmachten.
Des Weiteren gibt es zwei Kasernen in Rendsburg.Einmal die Feldwebel Schmid Kaserne(Sitz der Herresflugabwehrschule) und zum zweiten die Eiderkaserne (Sitz des Fernmeldebataillons 610)
Rendsburg liegt zu beiden Seiten des Nord-Ostsee-Kanals inmitten Schleswig-Holsteins. Der größte Teil Rendsburgs befindet sich auf der nördlichen Seite.
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Fockbek, Alt Duvenstedt, Rickert, Büdelsdorf, Schacht-Audorf, Osterrönfeld und Westerrönfeld. Alle Gemeinden gehören zum Kreis Rendsburg-Eckernförde.
Die Stadt Rendsburg wurde 1150 gegründet und 1199 als "Reinoldesburch" erstmals schriftlich in der "Chronica Slavorum" des Arnold von Lübeck erwähnt. 1339 wurde Rendsburg das Stadtrecht verliehen.
Beschreibung: Das Stadtwappen zeigt in Silber über abwechselnd silbernen und blauen Wellen eine rote, freistehende Ziegelburg. Diese hat eine Zinnenmauer und drei, mit blauen Spitzdächern versehene Zinnentürme, von denen der mittlere etwas höher und breiter ist. Die Ziegelburg hat ferner ein offenes Tor, in dem das holsteinische Wappen – in Rot das silberne Nesselblatt – steht.
Bedeutung: An dem Ort, an dem sich heute die Stadt Rendsburg befindet, befand sich früher die Burg Reinoldesburch. Sie spiegelt sich in der stilisierten Burg im Wappen wieder. Das im Wappen dargestellte Wasser symbolisiert den Fluss Eider, der durch Rendsburg fließt.
| CDU | 15 Sitze |
| SPD | 11 Sitze |
| modernes Rendsburg | 4 Sitze |
| SSW | 1 Sitz |
| Summe | 31 Sitze |
Die Stadt Rendsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft beziehungsweise Städtefreundschaft:
| Schule | Schülerzahl |
|---|---|
| Claus-Siljaks-Schule, Förderschule: | 128 |
| Heinrich-De-Haan-Schule, Förderschule: | 122 |
| Schule Mastbrook, Grundschule: | 217 |
| Schule Neuwerk, Grundschule: | 235 |
| Schule Obereider, Grundschule: | 165 |
| Schule Altstadt, Grund- u. Hauptschule: | 347 |
| Schule Nobiskrug, Grund- u. Hauptschule: | 270 |
| Schule Rotenhof, Grund- u. Hauptschule: | 424 |
| Christian-Timm-Schule, Realschule: | 769 |
| Herderschule, Gymnasium: | 878 |
| Helene-Lange-Gymnasium: | 1.030 |
| Gymnasium Kronwerk: | 814 |
| Ejderskolen, Dänische Schule: | 239 |
| Freie Waldorfschule: | 403 |
| Berufliche Schule für Gewerbe-Technik-Landwirtschaft: | 2.900 |
| Berufliche Schule für Wirtschaft und Sozialwirtschaft: | 2.000 |
Am Paradeplatz erinnert ein Denkmal an Uwe Jens Lornsen.
Jüdisches Museum im Dr.Bamberger-Haus
Eisenbahnhochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal mit einer von weltweit 8 Schwebefähren
Schiffsbegrüßungsanlage
Ort in Schleswig-Holstein | Ort in Südschleswig | Ort mit Seehafen
Rendsborg | Rendsburg | Rendsburg | Rendsbourg | Rendsburg | Rendsburg | Rendsburg
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