René Kollo (* 20. November 1937 in Berlin) ist Tenor (Kammersänger). Er entstammt einer Berliner Musikerdynastie (Großvater: Walter Kollo, Vater: Willi Kollo). Aus seiner Ehe mit der dänischen Schlagersängerin Dorthe Kollo entstammt seine Tochter Nathalie Kollo, die ebenfalls eine musikalische Karriere eingeschlagen hat.
Seine Karriere als Opernsänger begann Kollo 1965 am Staatstheater Braunschweig unter Leitung von Helmut Matiasek. 1967-1971 war er Erster Tenor an der Deutschen Oper am Rhein/Düsseldorf-Duisburg und sang Hauptrollen in Opern von Mozart, Verdi, Puccini und Janácek. 1975 sang er das Lied der ARD-Fernsehlotterie Das ganz große Glück. Als Regisseur leitete er 1986 die Oper Parsifal in Darmstadt. Ab 1996 arbeitete er als Intendant des Metropol-Theaters in Berlin.
Seit Januar 2000 bestreitet der Künstler jährlich mindestens eine Tournee, die ihn ausschließlich durch die schönsten Konzertkirchen führt und auf der er traditionell eine Nachwuchskünstlerin vorstellt. Die letzte Tournee fand vom 18. Januar bis zum 5. Februar 2006 statt.
Neben zahlreichen Aufnahmen aus dem Bereich der Operette und Oper mit berühmten Dirigenten veröffentlichte er auch eine CD mit Liedern und Arien in Zusammenarbeit mit James Last. 1989 gaben sie gemeinsam zwei Konzerte in der Dresdner Semperoper.
Siehe auch: Liste der Kammersänger
Mann | Deutscher | Opernsänger | Tenor | Geboren 1937
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