Remagen ist eine
Stadt im
Landkreis Ahrweiler,
Rheinland-Pfalz,
Deutschland, am
Rhein gelegen.
Geschichte
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Ortsteile
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Sehenswürdigkeiten
Bildung
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
Wahrscheinlich hat eine christliche Gemeinde in Remagen schon in römischer Zeit bestanden. Früheste Zeugnisse sind die Grabinschrift der Meteriola aus dem
5. Jahrhundert und zwei Fragmente von Schrankenplatten mit Christogrammverzierungen, die im Remagener
Museum und im
Rheinischen Landesmuseum Bonn aufbewahrt werden.
Die Pfarrkirche, ausgestattet mit dem nach Rom verweisenden Patrozinium der Apostelfürsten, liegt in der Nordwestecke des ehemaligen römischen Kastells. In der Kirchenbefestigung sind Reste dieser Anlage erhalten.
Sicher belegt ist eine Kirche in Remagen für das Jahr
1003, in dem
Erzbischof Heribert von Köln der Abtei Deutz Zehntrechte in Remagen übergab. Seit diesem Zeitpunkt waren die Remagener Pastöre bis zur
Französischen Revolution immer
Deutzer Konventsangehörige.
1495 wurde die
Pfarrei dem Kloster inkorporiert.
Der älteste erhaltene Teil der Kirche ist der
1246 geweihte
Chor. Über diese Weihe und den Bauherrn, den Pfarrer Richard, gibt eine Tafel an der Außenseite des Chors Auskunft. Es handelt sich hier um eines der ganz seltenen Baudaten der Zeit. Das Mittel
schiff der alten Kirche stammt wohl ebenfalls weitgehend aus dieser Zeit.
Im frühen
16. Jahrhundert wölbte man den Chor mit dem reichen
spätgotischen Netz
gewölbe ein.
Das
Gewölbe des Schiffs ist eine Erneuerung aus der Zeit des Kirchenneubaus um 1900, das aber auf den alten Gewölbeanfängern ruht.
Der
Glockenturm, der in seinen Formen an die Türme der Deutzer Abteikirche erinnert, entstand nach den Zerstörungen des
Dreißigjährigen Krieges. Das Turmgewölbe war
1674 vollendet.
Für die gewachsene Gemeinde errichtete man von
1900 bis
1904 einen Erweiterungsbau in den Formen der rheinischen
Spätromanik nach Plänen des Düsseldorfer
Architekten C. C. Pickel.
Die alte Kirche blieb nach Abbruch der Seitenschiffe als Vorhalle stehen.
Bei der Restaurierung in den
1980er Jahren wurde der Altbau wieder als eigener Gottesdienstraum eingerichtet.
Von der Ausstattung verdienen der spätromanische Altar , der jetzige Zelebrationsaltar im Neubau, das spätgotische Hl. Grab in der Vorhalle (ehem.
Sakristei), das
Sakramentshaus und die
Fresken in der alten Kirche, sowie die gotische
Pieta Beachtung.
Hervorgehoben werden müssen zudem die erhaltenen Teile der
neuromanischen Ausstattung, die ebenfalls nach Plänen Pickels entstand.
Der Name der Heiligen Maria Magdalena ist für zwei Kapellen in Alt-Remagen belegt.
1300 erste Erwähnung einer
Hospitalkapelle mit Messstipendien. Es sind Altaristen und Rektoren bezeugt. Zeitweilig wurde sie als Lehrerwohnung genutzt. Nach
1791 bei der französischen Besetzung geschlossen und enteignet. Im Urkataster eingetragen ist das hohe
Barockkreuz von
1737 neben der Kapelle mit Anker und Fischerhakendas um
1980 von damaligen Pfarrer Friedhelm Hammes renoviert wurde. Um
1850 wird eine
neugotische Kapelle an der heutigen Stelle im Übergang Leepfad / Fürstenbergstrasse errichtet. Zur Zeit restauriert die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zusammen mit Remagener Handwerkern die Kapelle.
Persönlichkeiten
Veranstaltungen
Siehe auch
Literatur
Weblinks
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