article

Wappen Karte
Wappen remagen.jpg Karte Bad Neuenahr Ahrweiler in Deutschland.png
Basisdaten
bgcolor="#FFFFFF"
Bundesland: Rheinland-Pfalz
bgcolor="#FFFFFF"
Landkreis: Ahrweiler
bgcolor="#FFFFFF"
Einwohner: 16.983 (30. Juni 2003)
bgcolor="#FFFFFF"
Postleitzahl: 53424
bgcolor="#FFFFFF"
Vorwahl: 02642, 02228
bgcolor="#FFFFFF"
Kfz-Kennzeichen: AW
Remagen ist eine Stadt im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, Deutschland, am Rhein gelegen.

Geschichte


Remagen-1902.jpg]] Bruecke von Remagen.jpg]]

Ortsteile


Drachenfels Mittelrhein.jpg | Rolandseck_Nonnenwerth_Siebengebirge_1900.jpg]]

Sehenswürdigkeiten


Bildung


Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul

Wahrscheinlich hat eine christliche Gemeinde in Remagen schon in römischer Zeit bestanden. Früheste Zeugnisse sind die Grabinschrift der Meteriola aus dem 5. Jahrhundert und zwei Fragmente von Schrankenplatten mit Christogrammverzierungen, die im Remagener Museum und im Rheinischen Landesmuseum Bonn aufbewahrt werden. Die Pfarrkirche, ausgestattet mit dem nach Rom verweisenden Patrozinium der Apostelfürsten, liegt in der Nordwestecke des ehemaligen römischen Kastells. In der Kirchenbefestigung sind Reste dieser Anlage erhalten. Sicher belegt ist eine Kirche in Remagen für das Jahr 1003, in dem Erzbischof Heribert von Köln der Abtei Deutz Zehntrechte in Remagen übergab. Seit diesem Zeitpunkt waren die Remagener Pastöre bis zur Französischen Revolution immer Deutzer Konventsangehörige. 1495 wurde die Pfarrei dem Kloster inkorporiert. Der älteste erhaltene Teil der Kirche ist der 1246 geweihte Chor. Über diese Weihe und den Bauherrn, den Pfarrer Richard, gibt eine Tafel an der Außenseite des Chors Auskunft. Es handelt sich hier um eines der ganz seltenen Baudaten der Zeit. Das Mittelschiff der alten Kirche stammt wohl ebenfalls weitgehend aus dieser Zeit. Im frühen 16. Jahrhundert wölbte man den Chor mit dem reichen spätgotischen Netzgewölbe ein. Das Gewölbe des Schiffs ist eine Erneuerung aus der Zeit des Kirchenneubaus um 1900, das aber auf den alten Gewölbeanfängern ruht. Der Glockenturm, der in seinen Formen an die Türme der Deutzer Abteikirche erinnert, entstand nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges. Das Turmgewölbe war 1674 vollendet. Für die gewachsene Gemeinde errichtete man von 1900 bis 1904 einen Erweiterungsbau in den Formen der rheinischen Spätromanik nach Plänen des Düsseldorfer Architekten C. C. Pickel. Die alte Kirche blieb nach Abbruch der Seitenschiffe als Vorhalle stehen. Bei der Restaurierung in den 1980er Jahren wurde der Altbau wieder als eigener Gottesdienstraum eingerichtet. Von der Ausstattung verdienen der spätromanische Altar , der jetzige Zelebrationsaltar im Neubau, das spätgotische Hl. Grab in der Vorhalle (ehem. Sakristei), das Sakramentshaus und die Fresken in der alten Kirche, sowie die gotische Pieta Beachtung. Hervorgehoben werden müssen zudem die erhaltenen Teile der neuromanischen Ausstattung, die ebenfalls nach Plänen Pickels entstand.

Kapelle St. Maria Magdalena in der Lee

Der Name der Heiligen Maria Magdalena ist für zwei Kapellen in Alt-Remagen belegt. 1300 erste Erwähnung einer Hospitalkapelle mit Messstipendien. Es sind Altaristen und Rektoren bezeugt. Zeitweilig wurde sie als Lehrerwohnung genutzt. Nach 1791 bei der französischen Besetzung geschlossen und enteignet. Im Urkataster eingetragen ist das hohe Barockkreuz von 1737 neben der Kapelle mit Anker und Fischerhakendas um 1980 von damaligen Pfarrer Friedhelm Hammes renoviert wurde. Um 1850 wird eine neugotische Kapelle an der heutigen Stelle im Übergang Leepfad / Fürstenbergstrasse errichtet. Zur Zeit restauriert die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul zusammen mit Remagener Handwerkern die Kapelle.

Persönlichkeiten


Veranstaltungen


Siehe auch


Literatur


Weblinks


Ort in Rheinland-Pfalz

Remagen | Remagen | Remagen

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Remagen".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld