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Reinhard Karl (* 3. November 1946 in Heidelberg; † 19. Mai 1982 am Cho Oyu) war ein deutscher Alpinist, Fotograf und Schriftsteller.

Karl studierte zunächst in Karlsruhe Wirtschaftswissenschaften und später Sport und Geografie in Heidelberg, erreichte aber keinen Abschluss.

1969 gelang ihm zusammen mit Hermann Kühn die bis dahin schnellste Eiger-Nordwandbesteigung in damals sensationellen anderthalb Tagen. In den 70er Jahren war Karl der Vorreiter des Freikletterns. Zusammen mit Helmut Kiene eröffnete er 1977 die erste alpine Kletterroute im VII. Schwierigkeitsgrad, die Fleischbank-Pumprisse im Wilden Kaiser.

Am 11. Mai 1978 erreichte er als erster Deutscher den Gipfel des Mount Everest. Er hatte sich der selben österreichischen Expedition angeschlossen, mit der damals auch Reinhold Messner und Peter Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.

Einen Namen als Schriftsteller und Fotograf machte sich Karl vor allem durch seine Expeditionsberichte.

Reinhard Karl kam am 19. Mai 1982 durch eine Eislawine am Cho Oyu im Himalaja ums Leben.

Werke


  • Erlebnis Berg: Zeit zum Atmen, ISBN 3-7654-1116-7
  • Yosemite - Klettern im senkrechten Paradies, ISBN 3-7853-1380-2

Literatur


  • Tom Dauer Reinhard Karl, AS-Verlag 2002, ISBN 3905111756
  • Berge auf Kodakchrome

Weblinks


Mann | Bergsteiger | Sportkletterer

 

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