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In der Musik wird unter einem reinen Intervall zweierlei verstanden:

  • in der musikalischen Stimmungslehre ein (physikalisch) „unverstimmtes“, „nicht temperiertes“ Intervall, z. B. die reine Quinte mit einem Frequenzverhältnis von 2:3. Das Intervall wirkt stabil und unbewegt, weil die Obertöne der beiden Intervalltöne interferenz- d. h. schwebungsfrei zusammenfallen. Siehe: Reine Stimmung.

Anmerkung: Die Bezeichnung reines Moll hat nicht (direkt) mit obigem Intervall-Begriff zu tun, sondern dient der Unterscheidung von Moll-Tonleitern (rein, harmonisch, melodisch etc.).

 

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