Regio-S-Bahn-Logo Basel.png Die Regio S-Bahn Basel verbindet seit 1997 die Trinationale Agglomeration Basel mit der Kernstadt und damit auch drei Länder miteinander. Die Regio S-Bahn wird von den Schweizerischen Bundesbahnen, teilweise auf Strecken der Deutschen Bahn, betrieben. Partner sind die Deutsche Bahn (DB) und die Französischen Staatsbahnen (SNCF) sowie die Besteller (Kantone Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau, Solothurn, Jura; Land Baden-Württemberg; Region Elsass). Durch die trinationale Lage und das unterschiedliche Rollmaterial ist das Netz heterogener als bei den S-Bahnen in Deutschland oder Zürich. Mit der Beschaffung neuer Regionaltriebzüge (42 Fahrzeuge vom Typ RABe 521 – auch FLIRT genannt) erhält die Regio-S-Bahn jedoch bis 2008 ein einheitliches Erscheinungsbild (Ausnahme: Linien der DB nach Freiburg und Waldshut).
Anmerkungen:
In den nächsten Jahren wird die Regio-S-Bahn massiv aufgewertet. Zurzeit läuft der Ausbau der Wiesentalbahn: Neue Stationen in Lörrach und Weil am Rhein, Anpassung der Haltekanten an den übrigen Haltestellen, neue Weichen in Basel Badischer Bhf. um die Einführung der Wiesentalbahn nach Basel SBB zu ermöglichen. Für die Bahnhöfe an der S3 ist ein ähnliches Programm vorgesehen bzw. bereits teilweise realisiert (einheitliche Perronhöhe 55 cm passend zum FLIRT; neue Ausstattung der Haltestellen gemäss dem SBB-Konzept RV 05 und weitere Haltestellen in Pratteln Längi und Rheinfelden Augarten). Die FLIRT sind seit Oktober 2005 auf der S6 und teilweise dem Aargauer Ast der S1 (nach Laufenburg und Frick) im Einsatz. Ab Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2005 werden die beiden Linien der Wiesentalbahn (S5, S6) integral mit FLIRT bedient; auf der S3 zwischen Olten und Porrentruy sind bereits etwa ein Viertel der Züge mit FLIRT ausgestattet (weitere im Verlauf des Fahrplanjahrs 2006, integral ab Fahrplan 2007). Zuletzt wird ab Dezember 2008 die S1 umgestellt (FLIRT Zweifrequenzvariante für den Betrieb Schweiz–Elsass). Ebenfalls soll die S4 aus Offenburg ab der Durchbindung der Wiesentallinie bis Basel SBB nur noch bis zum Badischen Bahnhof verkehren.
Das grösste Problem der Regio-S-Bahn sind jedoch die völlig fehlenden Durchmesserlinien durch das Zentrum sowie die fehlende Erschliessung der Basler Innenstadt. Langfristig soll dies durch den Bau des sogenannten Herzstückes, einer unterirdischen Verbindung von Basel SBB mit Basel Badischer Bhf. mit Tunnelstationen im Zentrum behoben werden.
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