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| ChileRegionAisen.png | |
| Regionen Chiles | |
| Hauptstadt | Coyhaique |
| Provincias | Aisén (c. Puerto Aysén) Capitán Prat (c. Cochrane) Coihaique (c. Coyhaique) General Carrera (c. Chile Chico) |
| Ministerpräsident | Iván Gutiérrez Loyola |
| Fläche | - Total - 3. Platz in Chile | - 109.648,10 km²
| Einwohner | - Censo 2002 - 13. Platz in Chile | - 91.492
| Wirtschaftskraft | • Total|
| ISO 3166-2 | CL-AY |
Aisén (Aysén del General Carlos Ibáñez del Campo), offiziell XI Región genannt, ist eine Region im tiefen Süden von Chile. Die Hauptstadt der Region ist Coyhaique. Aisén hat trotz ihrer Größe nur sehr wenige Einwohner (91.492 Stand 2002) auf einer Fläche von 107.153 km².
Coihaique - Monumento al colono europeo.jpg | Cerro hudson.jpg]]
Wichtige Städte und Orte von Nord nach Süd:
Alle Städte, außer Puerto Aysén liegen an der Fernstraße Carretera Austral.
Die Provinz Aisén ist von riesigen vergletscherten Gebieten, Fjorden und zahllosen Inseln durchzogen. Die Gletschergebiete des Campo de Hielo Norte und des Campo de Hielo Sur bedecken riesige Flächen der Region. Diese Gebiete beginnen etwa auf Höhe von Chile Chico im Westen.
Auf Höhe des Río Baker bzw. Baker Kanals beginnt bereits die Eisdrift, die von der Antarktis Eis an die Westküste Patagoniens drückt. Weit im Westen liegen die große Halbinsel Taitao und die Inseln des Chonos Archipels. Diese Gegend besitzt mehrere große Nationalparks.
Im Osten liegt der größte See Chiles, der Lago General Carrera mit einer Fläche von rund 2200 km². Der See liegt teilweise auf argentinischem Gebiet.
Aktive Vulkane, wie der Hudson, überzogen z. B. die Gegend um Puerto Ingeniero Ibáñez mit starken Ascheregen in jüngster Zeit.
Das Klima ist in den südlichen Bereichen von Aisén bereits sehr polar mit Wintern um -20°C. Angenehmeres Klima herrscht um den Lago General Carrera. Chile Chico wird auch 'Ciudad del Sol' genannt.
Um 1899 erforschte und kartographierte der deutsche Geograf Hans Steffen West-Patagonien. Die Grenze zu Argentinien blieb lange umstritten, bis der englische König Edward VII. die offizielle chilenisch-argentinische Grenze am 20. November 1902 festsetzte. Danach begann die allmähliche Besiedlung der Region. Die Städte bildeten sich offiziell erst ab ca. 1925.
Die Fernstraße Carretera Austral ließ der chilenische Diktator Augusto Pinochet von 1976 bis 1997 bauen. Sie führt von Puerto Montt bis Villa O'Higgins.
1991 brach 100 km nordwestlich von Chile Chico der Vulkan Cerro Hudson aus. Dies war einer der größten Vulkanausbrüche im letzten Jahrhundert. Viele Städte der Gegend wurden von Ascheregen überzogen.
Es gibt einen Grenzverkehr mit Argentinien, sowie Fährverbindungen nach Puerto Montt. Viele Städte besitzen eigene kleine Flughäfen, um die großen Distanzen zwischen den Orten schneller zu überbrücken.
Hauptziele sind der Touristen Gletschertouren und der Lago General Carrera. Daneben sind Angeltouren, Trekking und Bergtouren sehr beliebt.
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