Regensdorf ist eine politische Gemeinde im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz. Seit den späten 50er Jahren hat sich das am Ostrand des Furttals gelegene frühere Bauerndorf zu einer Stadt in der Agglomeration Zürich entwickelt.
Regensdorf ist der Sitz der Verwaltung sowie das Dienstleistungszentrum mit Läden, Restaurants, Hotels und einem Kongresszentrum.
Adlikon fällt vor allem mit der grossen Wohnüberbauung Sonnhalde auf. Sie wurde von der Immobilienfirma Göhner erstellt und wird daher auch Göhnerswil genannt. Daneben gibt es noch eine alte dörflich-ländliche Umgebung. Dazwischen liegen Industriezonen alles vernetzt mit dem Bahn- und Strassennetz. Daneben ist Adlikon eine Zivilgemeinde.
Watt ist im Kern immer noch ein Bauerndorf. Dort ist die Tradition zuhause. Auch Watt ist eine Zivilgemeinde.
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1468 | 97 |
| 1634 | 553 |
| 1850 | 1'201 |
| 1880 | 1'020 |
| 1950 | 2'093 |
| 1970 | 8'566 |
| 2000 | 14'628 |
Eine wesentliche Rolle spielten im Hochmittelalter die Freiherren von Regensberg, die auf einem kleinen Moränenhügel beim heutigen Weiler Altburg im 11. Jahrhundert eine Burg erbauten. Deren Überreste, die Ruine Alt-Regensberg (im Volksmund Altburg nach dem Weiler) sind noch heute zu besichtigen.
Seit dem 12. Jahrhundert bestehen in Regensdorf gleich zwei nahe beieinander liegende Kirchen. Eine davon könnte ursprünglich eine Eigenkirche der Regensbergern gewesen sein, die andere war eine Filialkirche von Höngg bei Zürich. Diese zwei Gotteshäuser gaben auch Anlass zur Herausbildung von zwei Dorfteilen in Regensdorf, dem Vorderdorf und dem Hinterdorf.
Die Ebene des Furttals (heute weitgehend überbaut) an dessen Südrand Regensdorf liegt, war bis zur Absenkung des Furtbachs (ab 1870) versumpftes Riedland und damit für landwirtschaftliche Zwecke nur eingeschränkt nutzbar.
Auf der Nordseite des ehemaligen Rieds, liegen nach Süden exponiert, Watt und Adlikon. Die Trockenlegung des Furttals ermöglichte eine Erschliessung durch Landwirtschaft und Industrie. Auf den Bau der Eisenbahn folgten bald die ersten Fabriken. Auch eine kantonale Strafanstalt wurde in Regensdorf errichtet, was im Rest des Kantons dem Satz "nach Regensdorf gehen" einen besonderen Beigeschmack gab.
Die Geschichte der Region wird von der HVF (Heimatkundliche Vereinigung Furttal) erforscht. Die Vereinigung setzt sich für die Wahrung wertvoller Objekte und Landschaften ein.
Zivilgemeinde Adlikon. Sie unterhält die Flurwege und betreibt eine eigene Wasserversorgung für den alten Teil von Adlikon. Die Vorsteherschaft umfasst drei Mitglieder (Präsident, Gutsverwalter und Beisitzer). Jährlich finden 3–4 Gemeindeversammlungen statt – im Gegensatz zur Stadt, die solche Versammlungen nicht mehr kennt.
Zivilgemeinde Watt. Dazu gehören der Ortsteil Watt und der Weiler Altburg. Die Fläche beträgt total 588 ha. Wie bei Adlikon ist auch hier die Wasserversorgung zentraler Aufgabenbereich der Zivilgemeinde.
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